Kanu fahren im Lahntal

Natur im Boot genießen

Auf einer Länge von 160 „paddelbaren” Kilometern zählt die Lahn zu einem der beliebtesten Kanu-Wanderflüsse in Deutschland. Vom Wasser aus lassen sich die offenen Flussebenen und Auen, die steilen Hänge des Westerwaldes und Taunus, die Burgruinen, Schlösser und Städtchen aus einer besonderen Perspektive wahrnehmen. Zwischendurch gibt es reichlich Abwechslung: Schleusen sind zu bedienen, Bootsrutschen hinab zu gleiten und in Weilburg ist Deutschlands einziger Schiffstunnel zu durchpaddeln.

Um die Schönheit des Lahntals zu bewahren, sind die Auenbereiche der Lahn zu großen Teilen als besonders wertvolle Naturbereiche unter Schutz gestellt. Bitte benutzen Sie deshalb für Rast und Ein- und Ausstieg nur die dafür ausgewiesenen Stellen. Sie sind an den grünen Informationstafeln auch vom Wasser aus zu erkennen.

Tipps für Ihre Sicherheit

Da die Lahn eine Bundeswasserstraße ist, ist das Verhalten im Bootsverkehr auf der Lahn gesetzlich geregelt. Für Bootswanderer sind folgende Regelungen wichtig:

  • Alle Kleinfahrzeuge (Sportboote) müssen Fahrgastschiffen und anderen großen Fahrzeugen ausweichen. Motorisierte Sportboote müssen nicht motorisierten Sportbooten ausweichen, sofern es die Wassertiefe zulässt.
  • Auch auf dem Wasser gilt die gesetzliche Promillegrenze.
  • Das Überfahren von Wehren ist sehr gefährlich und daher strikt verboten.
  • Zwischen Diez und Lahnstein befinden sich 11 Schleusen. Hier werden die Schleusungen durch Bedienungspersonal durchgeführt. Die Einfahrt in die Schleusen wird durch Ampeln oder Schilder geregelt. Vom 1. April bis 31. Oktober sind diese Schleusen von 10:00 — 12:00 Uhr und von 12:30 — 18:30 Uhr geöffnet (letzte Einfahrt 18:15 Uhr).
  • Solange die Einfahrt nicht freigegeben ist, warten Sie bitte vor dem Einfahrtssignal.
  • Fahrplanmäßige Fahrgastschiffe und andere Großfahrzeuge haben an den Schleusen Vorrang vor Sportbooten.

Erleben Sie das Lahntal außer mit dem Boot auch auf unseren Rad- und Wanderwegen oder mit der Bahn.