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MITTEN IN MARBURG

Endspurt! Unser Projekt neigt sich dem Ende zu und mit Marburg sind wir nun in der letzten Stadt unserer Blogreihe angelangt. Historische Altstadtgassen, ein beeindruckendes Schloss und eine lange Tradition als Universitätsstadt offenbaren nur einen kleinen Einblick in diesen Ort, der noch so vieles mehr zu bieten hat. Heute nehmen wir euch noch ein letztes Mal mit auf Erkundungstour und verraten euch unsere besten Tipps und Empfehlungen.

STAUNEN & ERLEBEN

LANDGRAFENSCHLOSS
Das Landgrafenschloss ist wohl eines der prägnantesten Wahrzeichen Marburgs, welches imposant auf dem Gisonenfelsen über der historischen Altstadt thront. Der Aufstieg zu Fuß, durch enge Gassen und steile Treppen, ist ein wenig anstrengend und raubt einem hin und wieder den Atem. Oben angekommen, wird man aber mit einem mindestens genauso atemberaubenden Ausblick auf die Stadt belohnt. Heraus sticht dabei der schiefe Turm der lutherischen Pfarrkirche St. Marien, welche nach der Elisabethkirche das zweitgrößte Gotteshaus Marburgs darstellt. Bei einem Rundgang um das Schloss, fühlt man sich in dessen Vergangenheit versetzt, in welcher einst Fürsten und Grafen hier residierten. Eine beindruckende Festungsanlage mit tiefem Schlossgraben, ein mysteriöser Hexenturm, der Zeugnis eines dunklen Kapitels der Marburger Geschichte ist und der Schlosspark mit seinem romantischen Rosengarten sind nur ein Teil, den es zu entdecken gibt.
Auf dem Schlossberg findet ihr noch ein weiteres, auf den ersten Blick etwas unscheinbares Highlight: Die Camera Obscura, eine begehbare Lochkamera, welche nicht nur Fotografiebegeisterte faszinieren wird. Für euer persönliches Aha-Erlebnis möchten wir hier aber nicht zu viel verraten. 😉

MARBURGER OBERSTADT
Verwinkelte Gassen, ein Labyrinth aus Treppen sowie altertümliche Fachwerkhäuser prägen das Bild der Marburger Altstadt. Diese wird hierzulande auch „Oberstadt“ genannt, da sie auf dem Schlossberg oberhalb der Lahn liegt. Als Mittelpunkt des städtischen Lebens, präsentiert sich dort der Marktplatz. An Samstagen findet hier der Oberstadtmarkt statt, auf dem allerlei Delikatessen und Köstlichkeiten angeboten werden. Wer sich umschaut, entdeckt zudem das aus Stein erbaute, beeindruckende Rathaus – ein optimales Fotomotiv für das nächste Album. Ein kleines Highlight verbirgt sich hoch oben über der Rathausuhr auf dem Giebel des Turms sitzend: Ein blecherner Hahn, der zur vollen Stunde, nachdem viermal die Glocke geschlagen hat, seine Flügel hebt und kräht.
Wer die Marburger Oberstadt besucht, entdeckt außerdem an einigen Häusern, Treppen und Mauern märchenhafte Skulpturen. Diese sind Teil des Marburger Grimm-Dich-Pfads, welcher mit dem Hessischen Tourismuspreis ausgezeichnet wurde und an 15 Stationen künstlerisch Erzählungen und Märchen der Gebrüder Grimm, die einst in Marburg gelebt haben, abbildet. So entdecken auch wir den Froschkönig zwischen grünen Ranken sitzend, die Köpfe der sieben Geißlein mit dem Wolf an einer Mauer sowie einen überdimensional großen roten High Heel. Wir vermuten dahinter den Schuh von Aschenputtel, fragen uns aber, ob diese wohl wirklich so große Füße hatte… Vor allem für Familien mit Kindern ist diese märchenhafte Art der Schnitzeljagd durch die Marburger Gassen ein echtes Erlebnis!

ELISABETHKIRCHE
Am Fuß des Marburger Schlossbergs liegt die älteste gotische Hallenkirche Deutschlands – die Elisabethkirche. Über dem Grab der heiligen Elisabeth errichtet, ist sie eine der bedeutendsten Wallfahrtsorte Deutschlands. Egal ob zu einem Gottesdienstbesuch, einer Führung durch den Innenbau mit kunsthistorischen Schätzen oder einfach nur um einen Moment der Ruhe und Besinnlichkeit zu genießen, einen Besuch der Elisabethkirche sollte man nicht auslassen. www.elisabethkirche.de

SPIEGELSLUSTTURM
Der höchste Punkt der Stadt ist nicht das Landgrafenschloss, wie man vielleicht vermuten könnte, sondern der Marburger Wilhelmsturm alias Spiegelslustturm mit seiner markanten Lichtinstallation auf den Lahnbergen. Wer einen wunderbaren Weitblick auf die Stadt, den Marburger Rücken und das Lahntal genießen möchte, hat die Möglichkeit über 167 Stufen die Aussichtsplattform des Turms zu besteigen. www.spiegelslustturm.de

ALTER BOTANISCHER GARTEN
Eine grüne Oase mitten in der Stadt ist der alte botanische Garten, welcher gerne von Studierenden, Bewohnern und Touristen als Ort der Erholung und Entspannung aufgesucht wird. Nur wenige hundert Meter südlich von der Elisabethkirche entfernt, beeindrucken hier seltene Baumriesen, Teiche und blühende Pflanzenflächen die Besucher des Gartens. Auch wir waren von exotischen Bäumen, wie dem Taschentuch- oder Tulpenbaum, von denen wir vorher noch nie etwas gehört hatten, fasziniert und können einen Besuch sehr empfehlen.
Gut zu wissen: Es gibt auch einen neuen botanischen Garten, welcher durch die Umsiedlung zahlreicher Pflanzenbestände des Alten Gartens auf den Lahnbergen entstanden ist. Auch hier lohnt es sich mal vorbeizuschauen. www.alterbotgarten-marburg.de

ESSEN & TRINKEN

CAFÈ WERTVOLL – Auf der Suche nach einem Ort zum Genießen und Verweilen? Dann besucht doch mal das Café Wertvoll. Neben einer aromatischen Tasse Kaffee, findet ihr hier süßes Gebäck und unglaublich leckere, belegte Bagel. Unbedingt mal vorbeischauen! www.cafe-wertvoll.de

LOKSCHUPPEN – Ob Coworking und Gründer Hub, Kultur- und Eventlocation, Gastronomie oder Hotel. Der Lokschuppen Marburg überzeugt nicht nur mit seiner Multifunktionalität, sondern auch einer einzigartigen Location. Wie der Name schon sagt, befinden wir uns hier in einem Lokschuppen, in dem einst Eisenbahnen gewartet und repariert wurden. Mindestens genauso ausgefallen und vielseitig ist aber auch die Küche. Frische Geschmäcker und außergewöhnlichen Aromen erwarten euch hier in drei verschiedenen Gastrobereichen. Ob gegrillte Kulinarik aus der offenen Küche im Restaurant „PASSIOPETUA“, bunte, frische und natürliche Vielfalt im „OMNIO DELI“ oder ein leckerer Drink an der „FIORI BAR“. Einmalige Geschmackserlebnisse sind hier garantiert. www.lokschuppen-marburg.com

CAFÉ AM MARKT – „Ob Vegan-Lover, Kaffee-Junkie, Suppen-Schlürfer oder (Toast)Hawaii-Urlauber: Bei uns wird jeder Durst gestillt, jeder Magen gefüllt und kein Nachtisch ausgelassen.“ Mit diesem Statement wirbt das Café am Markt und trifft es damit für uns genau auf den Punkt. Hinzu kommen ein herzlicher Service und ein toller Ausblick auf den Marktplatz. Ein Great-Little-Place in Marburg.  www.cafe-am-markt-marburg.de

CAFÉ BARFUß – Wie in die Vergangenheit des studentischen Marburgs der 70er Jahre zurückversetzt, fühlt man sich im Café Barfuß, welches mit zu den ältesten Kneipen der Stadt zählt. Urgemütlich kann man hier aus einem großen Angebot an Essen und Getränken wählen und einen lustigen Abend verbringen. www.barfussmarburg.de

EINKAUFEN & BUMMELN

VITA ESSENTIALS – Feinschmecker und Gourmets aufgepasst! Im VITA essentials findet ihr ein vielfältiges Angebot feinster Delikatessen, welche von kleinen Manufakturen aus Deutschland und ganz Europa stammen. Von vollmundigem Wein, edler Schokolade über aromatische Teespezialitäten – bereitet euch oder euren liebsten doch eine Freude mit einem kleinen Gaumenschmaus www.vita-essentials.de

MYREGALBRETT – Nicht nur mit einem außergewöhnlichen Konzept, sondern auch mit einzigartigen Produkten überzeugt Myregalbrett Marburg. Das Konzept, in dem Kunsthandwerker und kreative Köpfe Regalfläche anmieten, um Ihre handgefertigten Arbeiten an Kunden zu verkaufen, macht den Laden zu einem Unikat. Ob selbstkreierten Schmuck, Taschen, Postkarten, Accessoires oder sogar Stofftiere – wer die Vielfalt und Originalität der Region erfahren möchte, sollte hier unbedingt mal vorbeischauen. www.myregalbrett.de

KOCHANOW– Blumig-bunte Vielfalt findet ihr in der Oberstadt bei Kochanow. Ob für einen lieben Menschen, ein Event oder die eigene Hochzeit, Anna Kochanow, die Besitzerin, kreiert für jeden Anlass den passenden Strauß und gibt darüber hinaus ihr Wissen im Rahmen ihrer Flower School Events weiter. www.annakochanow.de

MARKTHAUS – Ihr möchtet etwas aus der Region probieren? Dann empfehlen wir euch mal einen Blick in das, in der Oberstadt liegende Markthaus zu werfen. Ob ein fruchtiger Apfelwein aus der Region oder das Allrounder „Marburg Gewürz“, welches eurem nächsten Pasta Gericht oder einem frischen Salat noch den gewissen Pepp verleiht – wer hier eintritt, kommt wohl kaum mit leeren Händen wieder heraus. www.die-marktscheune.de/markthaus

Time to Say Goodbye! Es ist so weit: Wir sind am Ende unseres Projekts mit dem Lahntal Tourismus Verband e. V. angekommen und haben mit Marburg das finale Ziel unserer kleinen Reise entlang der Lahn erreicht. Wie so oft im Leben ist „das Nahe“ einem meist doch nicht so bekannt, wie man vielleicht denkt und wir durften in den letzten acht Wochen unsere (Wahl-)Heimat noch einmal von einer ganz neuen Seite kennenlernen. Nur selten hatten wir während eines Uni-Projekts so viel Spaß und konnten gleichzeitig so viel Neues entdecken. Wir hoffen, ihr hattet mindestens genauso viel Spaß unsere Instagram Beiträge und Blogartikel mitzuverfolgen. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die in den letzten Wochen so fleißig geliked, kommentiert und sogar bereits einige unserer empfohlenen Spots besucht haben! Wir werden euch vermissen, wünschen alles Liebe und sagen auf Wiedersehen. <3

Euer THM Projekt Team

*** Alle angegebenen Informationen beruhen auf persönlichen Erfahrungen und entsprechen unseren eigenen Einschätzungen. Bei der Auswahl aller Lokalitäten mussten wir eine Eingrenzung vornehmen. Die Bandbreite an Attraktionen in Marburg ist natürlich wesentlich größer als hier abgebildet. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Entdecken! ***

VON LAURENBURG NACH LAHNSTEIN – EINE FAHRRADTOUR ENTLANG DER LAHN

Von der Quelle bis zur Mündung der Lahn verspricht der Lahnradweg knapp 250 km entspannten Fahrradspaß mitten in der Natur. Die rund 40 km entlang der unteren Lahn von Laurenburg bis nach Lahnstein zählen dabei zweifelsohne zu der landschaftlich schönsten Etappe des gesamten Wegs. In dem folgenden Beitrag nehmen wir euch mit auf diese Tour. Viel Spaß dabei!

Es ist Sonntag. Die Sonne scheint. Es riecht nach Sommer und frisch gemähter Wiese. Wir starten unsere Fahrradtour auf dem Parkplatz am Bahnhof in Laurenburg und überqueren zunächst die Lahn, um auf den angrenzenden Fahrradweg zu gelangen. Von der Brücke aus können wir bereits die erste Sehenswürdigkeit aus der Ferne begutachten. Allerdings muss ein kurzer Blick über die Schulter und ein schnelles Foto der Burg Laurenburg ausreichen, wir haben schließlich noch einiges vor!

Der erste Abschnitt der Strecke führt entlang einer kaum befahrenen Straße. Nur ein paar Motorradfahrer, die ebenfalls das schöne Wetter nutzen, begegnen uns hin und wieder. Nach wenigen Kilometern beginnt nun der Radweg direkt an der Lahn. Das strahlende Grün der steilen Hänge und das dunkle Blau der sich sanft neben uns schlängelnden Lahn geben eine malerische Kulisse ab und wir haben bereits Schwierigkeiten uns auf den vor uns liegenden Weg zu konzentrieren. Nach knapp sieben Kilometern erreichen wir die erste Ortschaft: Obernhof. Wir können unseren Augen kaum trauen, als wir an den steilen Hängen plötzlich Weinreben entdecken. Doch wie sich herausstellt, kann Obernhof auf eine fast 800 Jahre alte Tradition im Weinbau zurückblicken. Von einem jungen Dorfeinwohner lassen wir uns erklären, dass der Ort vor allem für seinen fruchtigen Spätburgunder bekannt ist. Am Ufer der Lahn in Obernhof herrscht ein buntes Treiben. SUP- und Kanufahrer sowie Badegäste suchen hier bereits nach Abkühlung. www.lahntalliebe.de/nassau

Für den nächsten Streckenabschnitt verlassen wir die Lahn für einen Moment und machen uns über eine Brücke auf den Weg zum Kloster Arnstein. Hier beginnt das steilste Stück unserer Etappe. Hatten wir etwas von entspanntem Fahrradspaß gesagt? Nach einem kurzen, aber knackigen Anstieg haben wir die nächste Sehenswürdigkeit erreicht: Das Kloster Arnstein thront hoch über der Lahn. Der Blick über das Lahntal ist wahrlich einmalig. Wir stellen die Fahrräder vor dem Eingang des Klosters ab und folgen einem schmalen Weg hinauf zur Kapelle. Dort angelangt, gönnen wir uns eine kleine Pause in dem kühlen Bauwerk, dessen Geschichte bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht.

Wir setzen unsere Reise fort in Richtung Lahnstein. Die gute Nachricht: Wenn es erst steil berghoch geht, geht es in der Regel danach auch wieder steil bergab und wir können uns kilometerlang durch das Waldstück hinter dem Kloster hinunterrollen lassen. Die schlechte Nachricht: Bei der anspruchsvollen Belastung, wird es anscheinend auch der Fahrradbremse zu heiß und es hört sich den ganzen Weg hinunter an, als würde ein Zug in einen Bahnhof einfahren. Nun ja, so konnten wir uns wenigstens das Klingeln sparen.

Langsam, aber sicher gelangen wir wieder zurück an die Lahn. Danach passieren wir die Schleuse Hollerich und begeben uns auf direktem Weg in Richtung Nassau. Entlang der Lahn fahren wir noch einige Kilometer. Die Burg Nassau weist uns den Weg. Wir passieren das historische Dausenau und gelangen schließlich nach Bad Ems. Im Sommer 2021 wurde der staatliche Heilkurort von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Beim Anblick des barocken Badeschloss und des Kursaalgebäudes fühlen wir uns in eine andere Zeit versetzt. Wir können uns bildlich vorstellen, wie hier einst die Elite der Welt durch den angrenzenden Kurpark flanierte. Nahezu jedes Haus an diesem Ort ist instagrammable, wie wir heute so schön sagen würden. 😉 Einen kleinen Ausschnitt haben wir euch hier verewigt. www.lahntalliebe.de/badems

Wir fahren weiter, vorbei an der beliebten Emser Therme in Richtung Fachbach. Hier lädt ein Camping & Beachclub zum Verweilen ein. An diesem schönen Sommertag herrscht hier an Land und im Wasser Hochbetrieb. Links und rechts des schmalen Fahrradwegs genießen zahlreiche Familien das schöne Wetter und das kühle Nass der Lahn. Wir steigen von den Rädern ab und würden uns am liebsten sofort dazugesellen. Aber da wir noch einige Kilometer vor uns haben, passieren wir die Urlaubsidylle zu Fuß und schwingen uns anschließend wieder in den Sattel.

Auf dem letzten Streckenabschnitt in Richtung Lahnstein passieren wir noch die beschaulichen Dörfer Nievern, Miellen und Friedrichssegen. Kurz vor Lahnstein müssen wir dann doch noch eine Vollbremsung einlegen. Wir haben es gefunden! Unser persönliches Traumhaus! Versteckt hinter ein paar alten, knochigen Bäumen eröffnet sich uns der Blick auf eine alte Stadtvilla direkt an der Lahn. Davor steht eine lange Tafel, über der eine bunte Girlande schwebt und frische Blumen den Tisch zieren. Wir stellen uns vor wie hier wohl bis spät in die Nacht unter freiem Himmel gelacht und getanzt wird. Die perfekte Kulisse für den nächsten Rosamunde Pilcher Film.

Dann erkennen wir schon das Ziel unserer Reise: Hoch über Lahnstein thront die dritte und letzte Burg auf unserer Tour – Burg Lahneck. Wir fahren noch ein paar wenige Kilometer weiter und dann ist es auch schon so weit: Die kleine, beschauliche Lahn mündet schließlich in den großen Rhein. Wir werden fast ein bisschen sentimental bei diesem Anblick. Doch der Magen grummelt und so treten wir die letzten Meter noch einmal kräftig in die Pedale, bis wir schließlich eine große Wiese erreichen, hinter welcher sich dann nun wirklich das allerletzte eindrucksvolle, historische Gebäude dieser Etappe preisgibt: Das Schamott-Schlösschen, in welchem sich die Gasthausbrauerei Maximilians Brauwiesen mit einladendem Biergarten befindet. Hier lassen wir uns nieder und belohnen uns mit einer zünftigen Mahlzeit bevor wir uns schließlich auf den Weg zum Bahnhof Niederlahnstein begeben. Endlich sitzen wir im Zug. Müde, aber glücklich von den ganzen schönen Eindrücken der letzten Stunden, die jetzt noch einmal an uns vorbei ziehen wie in einem Film, der rückwärts abgespult wird. Die Sonne steht schon tief und der Tag neigt sich dem Ende zu als wir wieder zuhause ankommen.

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Euer THM Projekt Team

*** Alle angegebenen Informationen beruhen auf persönlichen Erfahrungen und entsprechen unseren eigenen Einschätzungen. Bei der Auswahl aller Lokalitäten mussten wir eine Eingrenzung vornehmen. Die Bandbreite an Attraktionen ist natürlich wesentlich größer als hier abgebildet. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Entdecken! ***

LAHNTASTISCHE WASSERWANDERUNG

Mit dem Zug gemeinsam von Gießen nach Weilburg, zu Fuß über den „Eisernen Steg“, unter dem ein paar Gänse lustig schnattern, und weiter hinunter zum Parkhaus. Ihr fragt euch, wo es uns diesmal hin verschlagen hat? Nein, diesmal geht es nicht auf Städteerkundungstour, auch wenn Weilburg diesbezüglich mit seinem wunderschönen Schloss und dem dazugehörigen Schlossgarten, der schönen Altstadt und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten einiges zu bieten hat. Heute geben wir euch einen Einblick in das Lahntal aus einer ganz anderen Perspektive. Das Lahntal lässt sich nämlich nicht nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Für ein echtes Lahntalerlebnis darf auch eine Kanutour nicht fehlen!  Mit einer Länge von 242 km, beginnend im Rothaargebirge bei Siegen bis nach Lahnstein durch unberührte Natur, vorbei an kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten und wundervollen Landschaften zählt die Lahn zu einem der romantischsten und wasserwanderfreundlichsten Flüsse Deutschlands.

An der „Kanubasis Weilburg“ angekommen, zeigen wir zunächst unser online gebuchtes Ticket vor und dürfen dann bereits unser Hab und Gut in einer der Packtonnen verstauen. Große, runde Plastikfässer mit einem etwas verzwickten Schließmechanismus, welchen wir allerdings mit der Hilfe eines freundlichen Mitarbeiters schnell durchblickt haben. Mit der vollgepackten und schweren Tonne begeben wir uns in das Parkhaus, in der sich der Kanuverleih befindet und wo wir gemeinsam mit anderen Abenteurern einen Film anschauen. Dieser enthält neben einer Einführung auch wichtige Anweisungen und Sicherheitstipps über das Kanufahren. Im Anschluss bekommen wir bereits Paddel und Schwimmwesten überreicht und begeben uns bestens vorbereitet zur Einstiegsstelle. Dabei begleitet uns einer der Mitarbeiter und lässt unser Boot zu Wasser. Aufgeregt steigen wir in das Kanu – eine wacklige Angelegenheit. Mit letzten Tipps und den herzlichen Worten des Mitarbeiters, der uns eine gute Fahrt und viel Spaß wünscht, starten wir bei bestem Wetter und warmen 25 Grad in unser lahntastisches Abenteuer. Kanuverleih: www.kanu-basis.com Weitere Kanuanbieter findet ihr unter www.lahntalliebe.de/wasserwandern

Direkt nach unserem Start, wartet schon die erste Attraktion auf uns: Der ca. 200m lange Weilburger Schifffahrtstunnel, welcher als der längste, heute noch befahrbare Schiffstunnel Deutschlands gilt. Doch das Paddeln muss zunächst geübt sein. Noch etwas unbeholfen begeben wir uns hinein, müssen uns hin und wieder von den Wänden abstoßen, bis wir uns immer mehr aufeinander einspielen. Doch bevor wir den Dreh rauszuhaben scheinen, erwartet uns am Ende des Tunnels schon die erste Schleuse. Wir und andere Kanuten warten geduldig während bereits Freiwillige fleißig ziehen und kurbeln, um die Tore zu schließen. Dann strömt Wasser hinaus und wir versuchen uns festzuhalten, um nicht in Richtung des Schleusentors zu treiben. Geschafft! Das Tor öffnet sich, doch zu unserer Überraschung starten wir noch nicht in die wunderschöne Flusslandschaft. Es erwartet uns nämlich direkt noch eine weitere, etwas kleinere Schleuse. Wieder wird mit ganzer Muskelkraft gekurbelt, sodass wir nun insgesamt stolze 4,64 Höhenmeter überwunden haben. Nach insgesamt ca. 40 Minuten, öffnet sich dann endlich das Tor hinter der uns eine traumhafte Kulisse erwartet.

Langsam setzen wir uns, gefolgt von den anderen Fahrern in Gang und paddeln stromabwärts. Mit einer noch etwas ungenauen Lenkweise ist unsere Fortbewegung teilweise schlangenlinienförmig und wir müssen aufpassen, dass wir nicht in den, über das Ufer wachsenden, Weiden hängen bleiben. Doch dank der sanften Strömung werden wir mit jedem Zug durchs Wasser sicherer. Langsam haben wir den Dreh raus. Nun begleiten uns nicht mehr nur fröhliche Kanu- und Kajakfahrer, sondern wir entdecken auch Fahrradfahrer und Fußgänger auf den angrenzenden Wegen der Lahn. Rechts von uns eröffnet sich ein Jugendzeltplatz, auf welchem bereits reges Treiben herrscht. Danach folgt uns plötzlich nur noch eine Familie mit ihrem Kanu. Die anderen, scheinbar geübtere Kanuten, haben uns bereits überholt und sind nicht mal mehr zu sehen. Wir genießen die Natur und die Stille, welche lediglich von einem vorbeifahrenden Zug durchbrochen wird.

Nach nicht allzu langer Zeit entdecken wir zu unserer rechten Seite bereits das Örtchen Odersbach. Dort grüßt uns eine Kapitänsfigur auf einer Bank sitzend vom Ufer. Weiter vorne entdecken wir den Campingplatz von Odersbach, während wir inzwischen sogar von Stand-Up Paddlern überholt werden. Amüsiert darüber, legen wir uns wieder richtig ins Zeug und paddeln fleißig weiter vorbei an planschenden und spielenden Kindern, die uns zuwinken. Wir winken natürlich zurück 😉 Auch einige der Kanuten sind nun wieder in Sicht, denen wir folgen. Hin und wieder, wenn es etwas ruhiger ist, lauschen wir dem Zwitschern der Vögel, sehen vereinzelt Angler am Ufer sitzen und genießen die sonst nahezu unberührte Natur.

Wir folgen der Beschilderung, die uns plötzlich nach rechts leitet. Dort sehen wir die letzte Schleuse unserer Tour. Einige Kanu- und Kajakfahrer wollen bereits die Tore schließen, warten aber freundlicherweise noch einen Moment, um uns hereinzulassen. Wir plaudern etwas und dürfen uns am Boot einer Gruppe festhalten, während der Wasserpegel sinkt und sich glitschige Wände, die zuvor noch unter Wasser lagen, offenbaren. Als auch hier wieder der Ausgleich des Höhenunterschieds geschafft wurde und sich das Tor öffnet, wünschen wir eine gute Fahrt und treten nun das letzte Stück unserer Reise an.

Langsam werden unsere Arme müder, und wir lassen uns häufiger treiben. Doch dabei lässt sich auch am besten die traumhafte Flusslandschaft, umsäumt von dichten Büschen und Mischwäldern, grünen Wiesen und vereinzelt herausragenden Felswänden genießen. Ein Motorboot kommt uns entgegen, unser Boot schaukelt in den Wellen und wir begegnen einer Gruppe Jugendlicher, die etwas unkontrolliert zum Beat von Partyschlagermusik paddelt und uns fröhlich grüßt. Wir grüßen zurück, überholen und es wird wieder ruhiger. Eine Zeit lang sind wir wieder allein unterwegs, lassen uns überwiegend treiben und fragen uns, wo eigentlich die Gruppe mit den fröhlichen Jugendlichen bleibt.

Vor uns liegt nun ein Campingplatz. Es scheint Gräveneck und damit der Endpunkt unserer Tour zu sein. Etwas unsicher halten wir Ausschau nach jemandem, den wir fragen können. Am Ufer entdecken wir eine Frau, die uns freundlich zuruft, dass wir noch 200 Meter bis zum Ausstieg haben. Dankend, paddeln wir nun noch die letzten Meter Richtung Ziel. Kurz vor der Anlegestelle müssen wir nach links lenken, was wir aber inzwischen einwandfrei hinbekommen. Die Bootsspitze berührt den Anlegesteg und wir klettern nach und nach heraus. Erleichtert darüber, dass wir alle trocken geblieben sind, heben wir mit gemeinsamer Kraft das Kanu aus dem Wasser und legen es rechts an eine angrenzende Wiese. Hinzu kommen Paddel und Schwimmwesten, zudem prüfen wir nochmal, dass alles sauber ist. Zuletzt senden wir dem Kanuverleih noch unseren Standort, bemerken jedoch, dass keines unserer Handys Empfang hat. „Na toll!“ denken wir uns und müssen nun ein paar sympathische Kanuten fragen, wohin es denn zum Bahnhof geht. Lediglich einen Katzensprung entfernt, vorbei an Tipi Zelten und Campingwägen sind wir auch schon da. Noch fast eine halbe Stunde, bis der nächste Zug kommt. Da wir nun ziemlichen Hunger bekommen haben, überlegen wir uns in der Zwischenzeit etwas zu essen und den darauffolgenden Zug zu nehmen. Da wir aus der Ferne bereits ein Restaurant gesehen haben, machen wir uns auf den Weg dorthin.

Wir betreten das Restaurant „Lahnterrasse“ und suchen uns ein gemütliches Plätzchen im Schatten. Eine freundliche Dame empfängt uns und überreicht uns die Karte. Wir bestellen Pizza. Während wir warten, reflektieren wir unseren Ausflug und schmieden bereits Pläne für unsere nächste, längere Tour. Dann kommt auch schon das Essen. Wir sind bereits so hungrig, dass wir beinahe vergessen, ein paar Bilder zu schießen. Satt und zufrieden begeben wir uns wieder zurück zu dem kleinen Bahnhof, wo wir nur noch ein paar Minuten warten müssen.

Wir machen uns auf den Heimweg und freuen uns bereits auf unser nächstes lahntastisches Abenteuer!

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Euer THM Projekt Team

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LEBHAFT, LIEBENSWERT, LIMBURG

Neue Woche, neue Stadt! Dieses Mal haben wir für euch Limburg – der Domstadt mit Flair einen Besuch abgestattet. Ausgiebige Spaziergänge im Grünen, Shoppingtouren durch die verwinkelten Gassen der Altstadt und jede Menge gutes Essen erwarten euch in dem folgenden Artikel. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und noch mehr bei eurem nächsten Ausflug!

STAUNEN & ERLEBEN

LIMBURGER DOM UND SCHLOSS
Fangen wir direkt mal mit dem Wichtigsten vorweg an: Das Wahrzeichen Limburgs – der Georgsdom. Benannt nach seinem Schutzpatron St. Georg, prägt er das Stadtbild bereits seit dem 13. Jahrhundert mit seinen farbenfrohen, romanischen und gotischen Architekturelementen. Mit insgesamt sieben Türmen, welche den sieben Sakramenten entsprechen, besitzt er mehr als jede andere Kirche in Deutschland. Was viele nicht wissen: Auch ein Blick um die Ecke lohnt sich. Wer sich rechts vom Dom hält, gelangt auf direktem Wege zum Schloss. Der Geschichte zufolge soll hier im Jahr 1255 die einstige deutsche Königin Imagina, Tochter von Gerlach I, geboren worden sein.

ALTE LAHNBRÜCKE
Der Instagram Hotspot schlechthin. Und zwar zurecht wie wir finden! Kaum ein anderer Ort bietet so einen schönen Blick auf den Dom. Besonders wenn er sich im Abendlicht in der darunter fließenden Lahn spiegelt. Die alte Lahnbrücke war im Mittelalter als Teil der Handelsstraße Via Publica von großer Bedeutung für Limburg und die Haupteinnahmequelle der Stadt. Wer die Brücke überqueren wollte, musste bis zum Jahr 1905 an dem Brückenturm einen Zoll entrichten. Heute könnt ihr die Brücke kostenfrei passieren und als eindrucksvolles Motiv für euer nächstes Fotoalbum nutzen.

ALTSTADT
Die Limburger Altstadt ist als einer der wenigen unzerstörten, mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands bekannt. Hier reihen sich die alten Fachwerkhäuser nur so aneinander. Aber Vorsicht – beim Anblick der windschiefen Fassaden kann einem schon mal schwindelig werden. Trotzdem lohnt es sich genau hinzusehen. Viele der gut erhaltenen Häuser sind aufwändig verziert und erzählen eine ganz eigene Geschichte. Darunter auch das Haus der sieben Laster, die kleine Rütsche 4 oder das Werner-Senger-Haus, um nur einige zu nennen. Der Römer 2-4-6 unterhalb des Doms wurde im Jahr 1289 erbaut und ist damit eine der ältesten, freistehenden Fachwerkbauten deutschlandweit.

SCHAFSBERG
Wer an dieser Stelle Lust auf Abwechslung und einen kleinen Spaziergang im Grünen bekommen hat, der sollte sich einen Besuch des Schafsbergs nicht entgehen lassen. Er gilt als das Naherholungsgebiet für die Einwohner Limburgs. Seinen Namen erhielt er dank seiner einstigen Funktion als Weidefläche für Schafe. Heute findet sich dort ein dichter Wald, welcher in den vergangenen Jahrzehnten mühevoll aufgeforstet wurde. Besonders hervorzuheben ist die Kastanienallee, welche nur unweit des Limburger Gymnasiums entfernt und nicht nur im Herbst ein beliebtes Fotomotiv sowie Ausflugsziel für Familien mit Kindern ist. www.lahntalliebe.de/limburg

ESSEN & TRINKEN

PASTORALE – Der Schafsberg hat noch ein weiteres Highlight zu bieten, welches wir euch nicht vorenthalten wollen! In den beeindruckenden Gemäuern der ehemaligen Kapelle am Schafsberg treffen stilvolles Ambiente und hervorragendes Essen aufeinander. In der warmen Jahreszeit wird der Kultursalon um einen Sommergarten erweitert. Besonders die fleischfreie Vielfalt an Gerichten lässt das vegetarische Feinschmecker-Herz höherschlagen. www.pastorale-kultursalon.de

CAFÉ KOLORIT – Zurück in die Altstadt: Klein, aber fein bringt es im Café Kolorit wohl auf den Punkt. Hier gibt es die besten Avocado-Stullen der Stadt und leckere, hausgemachte Limonaden. Wer einen Platz am Fenster ergattert, der kann das bunte Treiben in der Salzgasse hautnah beobachten.

CARGO BEACH – Das ist sie, die kleine Oase mitten in der Stadt. Urlaubsfeeling vorprogrammiert! Unterhalb des historischen Brückenturms können Gäste des Stadtstrands bei entspannten Beats die Füße in den Sand strecken und den Ausblick auf die sanft fließende Lahn bei einem erfrischenden Getränk genießen. www.cargobeach.wpcomstanding.com

CAFFÉ MELONI – Was vor über 40 Jahren als kleiner Lebensmittelladen mit italienischen Spezialitäten seinen Anfang nahm, ist mittlerweile der place to be in Limburg. Rund um die Uhr geöffnet, könnt ihr heute in der Café- und Weinbar zu jeder Tages- und Nachtzeit einkehren. Im Sommer sitzt man an den großen, runden Tischen auf dem Kornmarkt immer in bester Gesellschaft und kommt gerne bei Antipasti und Aperol Spritz mit seinen Tischnachbarn ins Plaudern. www.caffemeloni.de

EISMANUFAKTUR – Man erkennt sie meist schon von weitem: Die lange Schlange vor Limburgs beliebtester Eisdiele. Aber das Anstehen lohnt sich! Vor allem für unsere Lieblingssorten Piemont Haselnuss und belgische Schokolade. Unser Tipp: Wenn ihr schon mal dort seid, das Eis am besten direkt mit auf einen kleinen Spaziergang entlang der Lahn vorbei am Limburger Katzenturm in Richtung Obermühle nehmen. www.die-eismanufaktur.net

EINKAUFEN & BUMMELN

STIJL – Der neu eröffnete und liebevoll renovierte Fashion und Interior Concept Store am Fischmarkt ist noch ein echter Geheimtipp! Hier könnt ihr euch das Ibiza Lebensgefühl direkt nach Hause und in euren Kleiderschrank holen. www.stijl-concept.de

FARETREDICI – Kein Geheimtipp, aber ein Muss für alle Kaffeeliebhaber! Und strenggenommen nicht nur unter der Kategorie „Einkaufen & Bummeln“ zu verordnen. In der bekannten Rösterei könnt ihr nämlich nicht nur feinste Kaffeespezialitäten erwerben, sondern auch vor Ort in Kombination mit süßen Florentinern oder frischen Waffeln probieren. Das eindrucksvolle, historische Gebäude erkennt ihr bereits von weitem und falls nicht, leitet euch sicher eure Nase dem betörenden Kaffeeduft folgend. www.f13caffe.de

GALERIE MONTI – Hier kommt man gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. In den heiligen Hallen des Künstlers Dusko Pavic könnt ihr in eine bunte Welt aus abstrakter Kunst und ausdrucksstarker Landschaftsmalerei eintauchen. Kunstbegeisterte sollten sich einen Besuch der Galerie auf keinen Fall entgehen lassen. www.galeriemonti.de

FLUD – Ihr habt euch die Füße auf eurer Tour durch Limburg wund gelaufen? Dann seid ihr bei “fLuD – feine Latschen unterm Dom” an der richtigen Adresse! Bei der großen Auswahl an klassischen Designs sowie ausgefallenen Exemplaren ist vielleicht auch euer neuer Lieblingsschuh dabei.

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Euer THM Projekt Team

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BILDERBUCHSTADT BRAUNFELS

Unterwegs auf kurvenreichen Straßen, vorbei an Wiesen und Wäldern, entdecken wir durch die lichten Baumkronen ein märchenhaftes Schloss, thronend auf einer bewaldeten Bergspitze. „Ob hier wohl einst Prinzen und Prinzessinnen wohnten?”, fragen wir uns. Wir genießen einen Moment den Ausblick und setzen unsere Reise fort.

Diese Woche starten wir etwas lyrischer in die nächste Runde. Die oben beschriebenen Eindrücke haben wir nicht nur selbst erlebt, sie könnten Sachkundigen auch bereits verraten haben, welche Stadt wir dieses Mal besucht haben. Wem dabei das kleine, malerische Braunfels in den Sinn gekommen ist, der liegt goldrichtig. Im folgenden Beitrag verraten wir euch einige unserer Highlights, die nicht nur für Neulinge interessant sein dürften.

STAUNEN & ERLEBEN

SCHLOSS BRAUNFELS
Wie ihr bereits aus unserer Einleitung herauslesen konntet, ist das Schloss, welches bereits aus weiter Ferne zu erkennen ist, eines der prägnantesten Wahrzeichen Braunfels. Dessen Geschichte reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück und erzählt von seinen Anfängen als Schutzburg, seiner architektonischen Verwandlung zum Schloss bis in die heutige Zeit. Das Schloss, in dem einst Fürsten und Grafen residierten, befindet sich auch heute noch im Familienbesitz und wird von deren Nachfahren in Teilen bewohnt.
Trotzdem ist ein Großteil auch für Besucher zugänglich. So lässt sich nicht nur die prächtige Außenanlage des Schlosses bewundern, Neugierige können auch mit einem Besuch des fürstlichen Museums oder einer Teilnahme an einer Führung mehr über die Geschichte des Schlosses erfahren. Egal ob klassische Schlossführung, Meisterführung zu ausgewählten Themen, Erlebnis- oder Familienführung. Das Schloss hat definitiv für alle etwas Spannendes zu bieten.  www.schloss-braunfels.de
Fun Fact: Das Braunfelser Schloss ist übrigens auch unter dem Begriff „hessisches Schloss Neuschwanstein“ bekannt. Welch eine Ehre!

ALTSTADT
Für noch mehr mittelalterlichen Charme, darf ein Besuch der Altstadt nicht fehlen, welche direkt unterhalb des Schlosses liegt. Zu bewundern gibt es hier nicht nur das altertümliche Stadttor, sondern auch den blumengeschmückten Marktplatz umgeben von verzierten Fachwerkhäusern. www.braunfels-erleben.de
PS: Mit einem leckeren Eis oder einem Kaffee in der Hand lässt sich dieser Anblick im wahrsten Sinne des Wortes voll auskosten.

KURPARK HERRENGARTEN
Angrenzend an die Altstadt, findet ihr den idyllischen Kurpark Herrengarten. Zu entdecken gibt es neben historischen Elementen auch einen einzigartigen und wertvollen Baumbestand, mit sowohl einheimischen als auch exotischen Gehölzen. Kulturbegeisterte sollten auch einen Blick auf aktuelle Veranstaltungen werfen. Vielleicht findet ja gerade das ein oder andere spannende Event statt, wie z.B. der bekannte Braunfelser Kräutermarkt, das Weinfest unter den schönen Lindenbäumen oder ein Konzert, nach eurem Geschmack.

KRÄUTERPFAD
Ein echter Geheimtipp ist auch der Braunfelser Kräuterpfad. Auf zahlreichen Tafeln kann man hier allerlei Wissenswertes über diverse Kräuter am Wegesrand erfahren. Wem das nicht genügt, der sollte zusätzlich noch an einer der Kräuterführungen mit „Otto von Braunfels“ alias Wolfgang Gerster, einem echtem Kräuterkenner, teilnehmen.
Gut zu wissen: Auch wer schon einmal eine Runde über den Kräuterpfad gedreht hat, ein weiterer Besuch lohnt sich. Die Aufstellung der Tafeln variiert je nach Jahreszeit.

BRAUNFELSER TIERGARTEN
Was einst das Jagdareal des Fürsten war, ist heute der Tiergarten Braunfels. Dieser liegt etwas außerhalb der Stadt, bietet jedoch Spaziergängern eine ideale Auszeit vom Stadttrubel. Eifrige Hobbyfotografen können hier zudem auf die Pirsch gehen und mit etwas Glück einen idealen Schnappschuss, von einer der hier beheimateten Tierarten, schießen. Der Eintritt ist übrigens frei.

ESSEN & TRINKEN

KONDITOREI VOGEL – Süße Verführung und echtes Kunsthandwerk treffen hier aufeinander. Seit mehr als 50 Jahren begeistert die Konditorei Vogel nicht nur Naschkatzen, sondern auch echte Feinschmecker. Ein absoluter Geheimtipp soll das Eichhörnchen Törtchen sein, welches Nussnougat-Liebhaber begeistern wird. Den Namen hat es wohl, weil keiner so genau weiß wie viele Nüsse darin versteckt sind. PS: Wer mehr Eindrücke von der zuckersüßen Kunst erhalten möchte, sollte unbedingt einen Blick auf die Instagram- oder Facebookseite der Konditorei werfen. Da läuft einem schlichtweg das Wasser im Mund zusammen! www.konditorei-vogel.de

GEORGIE’S BRAUNFELS – Gutbürgerliche Küche in einer malerischen Kulisse. Dazu gibt bietet das Georgie‘s noch ein saisonal wechselndes Angebot an Speisen und einen familiären Service. Wer kann da widerstehen? www.georgies-restaurant.de

RISTORANTE GERANIO – Mediterranes Flair in mittelalterlichem Ambiente. Das Ristorante Geranio überzeugt nicht nur mit hervorragender, mediterraner Küche und italienischen Spitzenweinen. Auch der herzliche Service und die einmalige Atmosphäre, in einem über 300 Jahre alten Fachwerkhaus zu speisen, laden Besucher zum Genießen und Verweilen ein. www.ristorante-geranio.de

EINKAUFEN & BUMMELN

ALPAKA STÜBCHEN – Flauschig. Kuschelig. Warm. Im Alpaka Stübchen findet ihr allerlei Produkte aus hochwertiger und fair hergestellter Alpakawolle. Zwar scheint es bis zum nächsten Wintereinbruch noch etwas hin, eine kuschelige Strickjacke oder eine leichte Wolldecke dürfen aber auch an kühlen Sommerabenden nicht fehlen.

PIA DIETZ MODE UND MEHR – Die Boutique von Pia Dietz, welche sich in einem entzückenden Fachwerkaus befindet, ist das reinste Paradies für alle Modeliebhaber. Hier findet ihr nicht nur ein besonderes Angebot an ausgewählten Marken und Newcomer Labels, sondern werdet auch persönlich und kompetent beraten. Wohlfühlfaktor garantiert!

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Euer THM Projekt Team

*** Alle angegebenen Informationen beruhen auf persönlichen Erfahrungen und entsprechen unseren eigenen Einschätzungen. Bei der Auswahl aller Lokalitäten mussten wir eine Eingrenzung vornehmen. Die Bandbreite an Attraktionen in Braunfels ist natürlich wesentlich größer als hier abgebildet. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Entdecken! ***

WUNDERBARES WETZLAR

Auf geht’s in die zweite Runde! Wir haben für euch der Optik- und Goethestadt Wetzlar einen Besuch abgestattet. Seid gespannt auf die besten Highlights und ein paar echte Geheimtipps. Ob ein Blick in die malerische Altstadt oder hinter die Kulissen modernster Kameratechnologie. In Wetzlar gibt es einiges zu entdecken. Viel Spaß dabei! 

STAUNEN & ERLEBEN

WETZLARER DOM
Hoch oben, über der Altstadt thront er – der prächtige Wetzlarer Dom. Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch auf, dass die Kathedrale mit ihren verschiedenen Bauelementen uneinheitlich, ja sogar in Teilen unfertig erscheint. Das Wahrzeichen der Stadt wurde in unterschiedlichen Etappen und somit verschiedenen Architekturstilen erbaut. Bis heute gilt es als unvollendet. Neben seiner einzigartigen Vergangenheit zeichnet den Wetzlarer Dom noch eine weitere Besonderheit aus: Als eine der ältesten Simultankirchen Deutschlands, teilen sich hier evangelische und katholische Christen das Gotteshaus. www.wetzlar.de/dom

ALTE LAHNBRÜCKE
Wusstet ihr, dass die im 13. Jahrhundert erbaute, alte Lahnbrücke Teil eines mittelalterlichen Handelswegs zwischen Frankfurt und Köln war? Anstelle von Händlern, Kaufleuten oder Schaustellern passieren heute Fußgänger und Radfahrer das Bauwerk. Es dient dabei als Verbindung zwischen Neu- und Altstadt. Wer den richtigen Moment abpasst oder ein paar Minuten Wartezeit mitbringt, wird außerdem von dem musikalischen Spiel der Wasser- und Lichtorgel überrascht.

ALTSTADT
Über die alte Lahnbrücke gelangt ihr direkt in das Herz der Wetzlarer Altstadt. Hier erwarten euch verzierte Fachwerkhäuser, mittelalterliche Plätze und eindrucksvolle Barockbauten. Unsere Empfehlung: Planlos durch die kleinen Gassen schlendern und sich vom Charme des historischen Stadtbilds verzaubern lassen.

KIRSCHENWÄLDCHEN
Lust auf einen Spaziergang im Grünen? Dann solltet ihr unbedingt das Kirschenwäldchen, ein Waldgebiet am Stoppelberg, besuchen. Ein rund drei Kilometer langer Rundweg, der vom Deutschen Wanderverband als „Qualitätsweg Komfortwandern“ ausgezeichnet wurde, bietet vor allem Familien mit Kindern, dank spannender Erlebnisstationen die ideale Auszeit vom Stadttrubel. Wer sich im Anschluss eine kleine Stärkung verdient hat, sollte der Gaststätte „Zum Kirschenwäldchen“ einen Besuch abstatten und die leckeren, hausgemachten Waffeln probieren. www.gaststätte-kirschenwäldchen.de

LEITZ PARK UND ERNST LEITZ MUSEUM
Inspiration und Faszination. Langjährige Historie und modernste Technik. Optik und Ästhetik. All das und vieles mehr ist Teil des Traditionsunternehmens Leica, das einst von Ernst Leitz gegründet wurde und welches der Stadt Wetzlar noch heute ihren Ruf als Optikstadt verleiht. An diesem Ort könnt ihr in die Welt der Fotografie eintauchen und einen Blick hinter die Kulissen des international renommierten Unternehmens werfen. Für alle Fotografiebegeisterten und die, die es noch werden wollen. www.leica-welt.de

GOETHE IN WETZLAR
Literaturfreunde aufgepasst! Auf den Spuren von Johann Wolfgang von Goethe wandeln? Auch das geht in Wetzlar. Als einer der bedeutendsten Schöpfer deutscher Dichtung lebte er zeitweise in der Stadt. Während seines Aufenthalts ist eines seiner berühmtesten Werke entstanden: „Die Leiden des jungen Werthers“. In dem Briefroman verarbeitete Goethe seine unglückliche Liebe zu Charlotte Boeff, deren Elternhaus man heute als das „Lottehaus“ besichtigen kann. Auch das bekannte Jerusalemhaus sollte man auf der Spurensuche nicht auslassen. Hier lebte einst Karl W. Jerusalem bis zu seinem tragischen Selbstmord. Dieser war Vorbild für Goethes Romanfigur „der Werther“.  www.wetzlar.de

ESSEN & TRINKEN

WIRT AM DOM – Italienische Spezialitäten sind eure Schwäche? Dann seid ihr hier genau richtig. Leckeres Essen in stilvollem Ambiente und das im Herzen von Wetzlar. Mit spektakulärer Aussicht auf den Dom könnt ihr hier hausgemachte Pizza und Pasta bei einem, oder mehreren Gläsern Wein genießen. www.wirtamdom.de

BOOTSHAUS – Auf einem gemütlichen Plätzchen in der Sommersonne sitzen, dem sanften Fließen der Lahn lauschen und dabei ein leckeres mediterranes Essen genießen. Im Bootshaus kommt echtes Urlaubsfeeling auf. www.bootshaus-wetzlar.de

LAHNCAFE AM ROSENGÄRTCHEN – Ob man die “Liebe zum Backen” schmecken kann? Daran glauben die Inhaber des Lahncafés am Rosengärtchen. Egal ob ihr euren Tag mit einem ausgelassenen Frühstück beginnen oder euch eine kleine Nascherei für zwischendurch gönnen wollt. Das Café freut sich auf euren Besuch. www.lahn-cafe.de

PALAIS BAR – Hierbei handelt es sich um einen echten Allrounder! Egal ob Frühstück, Abendessen oder Happy Hour. Das Palais Bar und Restaurant hat einiges zu bieten. Bei entspannter Atmosphäre und guter Musik warten im historischen Gewölbekeller türkische und mediterrane Holzkohlegrill Spezialitäten auf euch. www.palaiswetzlar.de

HÖRNSHEIMER ECK – “Restaurant mit Fisch und Flair” – ja, das trifft den Nagel auf den Kopf. Fischliebhaber sind hier im Paradies gelandet. Die Auswahl an fangfrischen Hochseefischen ist riesig und lässt keine Wünsche offen. www.hoernsheimereck.de

EINKAUFEN & BUMMELN

MARIE BERNAL FASHION – Marie Bernal, die mit der Fernsehsendung “Zwischen Tüll und Tränen” auch über die Grenzen Wetzlars hinaus Bekanntheit erlangte, vertreibt am Domplatz gemeinsam mit ihrer Tochter Sara exklusive Damenmode für jeden Anlass. Aber Vorsicht: Wer einmal das Fashion Eldorado betreten hat, geht nicht mit leeren Händen nach Hause. www.mariebernal-fashion.com

BOHNEN & SÖHNE – Hier kommt der ultimative Tipp für alle Kaffeeliebhaber: Feinste, nachhaltige Kaffeespezialitäten findet ihr bei Bohnen & Söhne. Die Espressobar im Wetzlarer Haus zur Sternwarte wird im Sommer um einen Kaffeegarten erweitert. Vorbeischauen lohnt sich! www.bohnen-soehne.com

LIEBLINGSPLATZ – Einkaufen und Bummeln in Wetzlar verbinden die meisten, neben dem Forum, wohl mit der Krämerstraße. Hier gelangt ihr auch zu dem Concept Store Lieblingsplatz. Deko, Mode oder Accessoires – bei der vielfältigen Auswahl werdet ihr sicher fündig. www.lieblingsplatz-wetzlar.de

KOSTBAR – Mit Geschenken und Souvenirs aus der Kostbar ist man immer auf der sicheren Seite! Von herzhaften Aufstrichen über süße Schokolade bis hin zu Gewürzen, Salzen und Co. Hier werden wirklich alle Geschmäcker bedient. www.kostbar-wetzlar.de

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*** Alle angegebenen Informationen beruhen auf persönlichen Erfahrungen und entsprechen unseren eigenen Einschätzungen. Bei der Auswahl aller Lokalitäten mussten wir eine Eingrenzung vornehmen. Die Bandbreite an Attraktionen in Wetzlar ist natürlich wesentlich größer als hier abgebildet. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Entdecken! ***

GIESSEN G(EN)IESSEN

Der Startschuss ist gefallen! Es geht los mit unserem ersten Blogbeitrag – über Gießen. Sozusagen ein Heimspiel für uns. Als echte Insider verraten wir euch die Highlights der Universitätsstadt in all ihren Facetten. Los geht´s!

STAUNEN & ERLEBEN

BOTANISCHER GARTEN
Mitten in der Stadt, auf einer 4 Hektar großen Fläche und mit über 8000 verschiedenen Pflanzenarten, lädt der Botanische Garten nicht nur Natur- und Pflanzenliebhaber zum Verweilen ein. Auch für Spaziergänger und Erholungssuchende hat er, dank seiner zahlreichen Wege und Sitzgelegenheiten, einiges zu bieten. Nicht umsonst wird er auch als „grüne Oase der Ruhe“ bezeichnet. Fun Fact: Wusstet ihr, dass der Gießener Botanische Garten der älteste in Deutschland ist, der sich seit seiner Entstehung im Jahr 1609 an originärer Stelle befindet und seitdem nicht mehr verlegt wurde?

LAHNWIESEN
Die Lahnwiesen laden zum Entspannen im Grünen zwischen Bäumen und Wasser ein. Gerade im Sommer ist dies ein echter Geheimtipp unter Gießenern. Man trifft sich hier gerne gemeinsam zum Grillen oder Picknicken.

STADTPARK WIESECKAUE UND SCHWANENTEICH
Für Groß oder Klein. Mit Familie oder allein. Sportlich oder gemütlich: Der Stadtpark Wieseckaue mit angrenzendem Schwanenteich ist definitiv ein Ort, der für jeden etwas zu bieten hat. Sportbegeisterte können hier in der Freizeitsportanlage an den Outdoorgeräten trainieren oder eine Runde Tennis spielen. Für mehr Action ist der Skatepark am Schwanenteich definitiv eine lohnenswerte Attraktion. Wer sich hier nicht selbst auf das Skateboard traut, kann auch als Zuschauer ein paar waghalsige Tricks von geübten Skatern bestaunen. Diejenigen, die es lieber etwas gemütlicher mögen, können in der Parkanlage einen kleinen Spaziergang unternehmen, Boule spielen oder einen kühlen Drink an der Strandbar genießen. Familien mit Kindern sollten zudem einen Ausflug zu den Spielschollen oder den Himmelsschaukeln nicht verpassen. Auch mit einem Besuch im angrenzenden Hallen- und Freibad Ringallee ist definitiv für Spaß und Entertainment gesorgt.

STADTTHEATER GIESSEN
Auch ein kulturelles Highlight darf bei einem Besuch der Stadt Gießen nicht fehlen. Dafür empfehlen wir das Gießener Stadttheater. Ganzjährig finden hier Veranstaltungen sowohl für die Großen als auch die Kleinen unter uns statt. Wer zudem Anfang Frühling in Gießen ist, sollte seinen Aufenthalt nicht nur für den ein oder anderen Theaterprogrammpunkt nutzen. Das Gebäude im Jugendstil umrahmt von blühenden Magnolienbäumen und Tulpenbeeten bietet eine ideale Fotokulisse für das nächste Fotoalbum. www.stadttheater-giessen.de

JOHANNESKIRCHE
Unweit des Stadttheaters befindet sich die im Jahr 1893 erbaute Johanneskirche, welche nicht nur die höchste, sondern auch die größte evangelische Kirche der Stadt ist. Um dorthin zu gelangen, muss man lediglich ein paar Meter durch den angrenzenden Theaterpark laufen, aus welchem man bereits das Stadtbild prägende Bauwerk erkennen kann. www.johannesgemeinde-giessen.de

ESSEN & TRINKEN

KNOSSOS – Große Sonnenterrasse, toller Ausblick auf die Lahn und hervorragende Mittelmeerküche. Besonders Fischliebhaber werden in dem stilvollen Ambiente des frisch renovierten Restaurants glücklich. www.knossos-giessen.de

WHO KILLED THE PIG – Im alten Schlachthof, nur einen Steinwurf vom Knossos entfernt, befindet sich das Who Killed The Pig. Getreu dem Motto „ good vibes only“ könnt ihr hier das Leben zu jeder Tages- und Nachtzeit genießen. www.whokilledthepig.com

SALUMERIA SEDICI – Feinschmecker aufgepasst! Die Plockstraße ist euer place to be. Neben italienischen Delikatessen stehen im Salumeira Sedici vor allem Schiacciata, leckere toskanische Brotfladen, im Mittelpunkt des Geschehens.

GIANOLI – Wer ein bisschen mehr Hunger mitbringt, der erhält gegenüber im Gianoli das volle Italien Paket. Bei hausgemachter Pasta und leckerem Wein fühlt es sich gleich ein bisschen nach Urlaub an. www.gianoli.de

SCHWÄTZER & SÖHNE – Psst – Geheimtipp: Hier gibt es die besten Zimtschnecken weit und breit! Wer es lieber herzhaft mag, der wird im Gutburgerlich, direkt daneben bei einer großen Auswahl an Burgern und Fritten fündig. Und für alle Weinliebhaber ist das Drossel & Specht schräg gegenüber die richtige Anlaufstelle. Ihr seht, das kleine kulinarische Dreieck in der Johanette-Lein-Gasse lässt keine Wünsche offen. www.gutesoehne.de

BENEDIKTINER WEISSBRÄUHAUS –  Zwischen Bahnhof und Mathematikum gelegen, treffen im Benediktiner Weissbräuhaus Tradition und Moderne aufeinander. In den geschichtsträchtigen Mauern der alten Post werden zünftige Gerichte neu interpretiert. Die vielfältige Speisekarte hält wirklich für jeden Geschmack das Richtige bereit. www.benediktiner-weissbraeuhaus.de

EINKAUFEN & BUMMELN

I WEAR – Der Fashion Concept Store am Marktplatz lässt Frauenherzen höherschlagen. Hier findet ihr immer die angesagtesten Trends, von Kleidung über Schuhe bis hin zu Accessoires. Schräg gegenüber gibt es im By Woos   eine große Auswahl an Dekoartikeln, Beautyprodukten und originellen Geschenkideen. www.iwearonline.dewww.bywoos.de

AUCH SCHÖN – Nicht weit vom Seltersweg entfernt, ist im auch schön der Name Programm. Mit nachhaltiger Mode und einem ausgewähltem Porzellansortiment lädt der Shop zum Stöbern ein. Wer nach dem Einkaufen eine kleine Stärkung braucht, der hat im Unverpackt-Laden direkt daneben die Möglichkeit einen fairen Kaffee oder ein leckeres Teilchen zu genießen. www.auchschoen.shop + www.unverpacktes-giessen.de

WOCHENMARKT – Hach, wir lieben Wochenmärkte! Ihr auch? Persönliche Beratung, Qualität und Frische der Lebensmittel sowie das gute Gewissen am regionalen Einkaufen – all das bietet der Gießener Wochenmarkt jeden Mittwoch und Samstag. Von 7 bis 14 Uhr tummeln sich dann fast 70 regionale Händler und Selbsterzeuger vom Brandplatz bis zum Lindenplatz, um eine Vielfalt von Produkten an den Mann zu bringen. Auch ein breites Angebot an Mittagsgerichten gibt es vor Ort. So könnt ihr bei Kashis heißer Küche am Markt frische Pasta genießen oder bei M&K´s BBQ und Grill Team den besten Pulled Pork Burger der Stadt probieren. www.Lahntalliebe.de/regionaleinkaufen

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Marburger Land & Burgwald

MITTEN IN MARBURG

Endspurt! Unser Projekt neigt sich dem Ende zu und mit Marburg sind wir nun in der letzten Stadt unserer Blogreihe angelangt. Historische Altstadtgassen, ein beeindruckendes Schloss und eine lange Tradition als Universitätsstadt offenbaren nur einen kleinen Einblick in diesen Ort, der noch so vieles mehr zu bieten hat. Heute nehmen wir euch noch ein letztes Mal mit auf Erkundungstour und verraten euch unsere besten Tipps und Empfehlungen.

STAUNEN & ERLEBEN

LANDGRAFENSCHLOSS
Das Landgrafenschloss ist wohl eines der prägnantesten Wahrzeichen Marburgs, welches imposant auf dem Gisonenfelsen über der historischen Altstadt thront. Der Aufstieg zu Fuß, durch enge Gassen und steile Treppen, ist ein wenig anstrengend und raubt einem hin und wieder den Atem. Oben angekommen, wird man aber mit einem mindestens genauso atemberaubenden Ausblick auf die Stadt belohnt. Heraus sticht dabei der schiefe Turm der lutherischen Pfarrkirche St. Marien, welche nach der Elisabethkirche das zweitgrößte Gotteshaus Marburgs darstellt. Bei einem Rundgang um das Schloss, fühlt man sich in dessen Vergangenheit versetzt, in welcher einst Fürsten und Grafen hier residierten. Eine beindruckende Festungsanlage mit tiefem Schlossgraben, ein mysteriöser Hexenturm, der Zeugnis eines dunklen Kapitels der Marburger Geschichte ist und der Schlosspark mit seinem romantischen Rosengarten sind nur ein Teil, den es zu entdecken gibt.
Auf dem Schlossberg findet ihr noch ein weiteres, auf den ersten Blick etwas unscheinbares Highlight: Die Camera Obscura, eine begehbare Lochkamera, welche nicht nur Fotografiebegeisterte faszinieren wird. Für euer persönliches Aha-Erlebnis möchten wir hier aber nicht zu viel verraten. 😉

MARBURGER OBERSTADT
Verwinkelte Gassen, ein Labyrinth aus Treppen sowie altertümliche Fachwerkhäuser prägen das Bild der Marburger Altstadt. Diese wird hierzulande auch „Oberstadt“ genannt, da sie auf dem Schlossberg oberhalb der Lahn liegt. Als Mittelpunkt des städtischen Lebens, präsentiert sich dort der Marktplatz. An Samstagen findet hier der Oberstadtmarkt statt, auf dem allerlei Delikatessen und Köstlichkeiten angeboten werden. Wer sich umschaut, entdeckt zudem das aus Stein erbaute, beeindruckende Rathaus – ein optimales Fotomotiv für das nächste Album. Ein kleines Highlight verbirgt sich hoch oben über der Rathausuhr auf dem Giebel des Turms sitzend: Ein blecherner Hahn, der zur vollen Stunde, nachdem viermal die Glocke geschlagen hat, seine Flügel hebt und kräht.
Wer die Marburger Oberstadt besucht, entdeckt außerdem an einigen Häusern, Treppen und Mauern märchenhafte Skulpturen. Diese sind Teil des Marburger Grimm-Dich-Pfads, welcher mit dem Hessischen Tourismuspreis ausgezeichnet wurde und an 15 Stationen künstlerisch Erzählungen und Märchen der Gebrüder Grimm, die einst in Marburg gelebt haben, abbildet. So entdecken auch wir den Froschkönig zwischen grünen Ranken sitzend, die Köpfe der sieben Geißlein mit dem Wolf an einer Mauer sowie einen überdimensional großen roten High Heel. Wir vermuten dahinter den Schuh von Aschenputtel, fragen uns aber, ob diese wohl wirklich so große Füße hatte… Vor allem für Familien mit Kindern ist diese märchenhafte Art der Schnitzeljagd durch die Marburger Gassen ein echtes Erlebnis!

ELISABETHKIRCHE
Am Fuß des Marburger Schlossbergs liegt die älteste gotische Hallenkirche Deutschlands – die Elisabethkirche. Über dem Grab der heiligen Elisabeth errichtet, ist sie eine der bedeutendsten Wallfahrtsorte Deutschlands. Egal ob zu einem Gottesdienstbesuch, einer Führung durch den Innenbau mit kunsthistorischen Schätzen oder einfach nur um einen Moment der Ruhe und Besinnlichkeit zu genießen, einen Besuch der Elisabethkirche sollte man nicht auslassen. www.elisabethkirche.de

SPIEGELSLUSTTURM
Der höchste Punkt der Stadt ist nicht das Landgrafenschloss, wie man vielleicht vermuten könnte, sondern der Marburger Wilhelmsturm alias Spiegelslustturm mit seiner markanten Lichtinstallation auf den Lahnbergen. Wer einen wunderbaren Weitblick auf die Stadt, den Marburger Rücken und das Lahntal genießen möchte, hat die Möglichkeit über 167 Stufen die Aussichtsplattform des Turms zu besteigen. www.spiegelslustturm.de

ALTER BOTANISCHER GARTEN
Eine grüne Oase mitten in der Stadt ist der alte botanische Garten, welcher gerne von Studierenden, Bewohnern und Touristen als Ort der Erholung und Entspannung aufgesucht wird. Nur wenige hundert Meter südlich von der Elisabethkirche entfernt, beeindrucken hier seltene Baumriesen, Teiche und blühende Pflanzenflächen die Besucher des Gartens. Auch wir waren von exotischen Bäumen, wie dem Taschentuch- oder Tulpenbaum, von denen wir vorher noch nie etwas gehört hatten, fasziniert und können einen Besuch sehr empfehlen.
Gut zu wissen: Es gibt auch einen neuen botanischen Garten, welcher durch die Umsiedlung zahlreicher Pflanzenbestände des Alten Gartens auf den Lahnbergen entstanden ist. Auch hier lohnt es sich mal vorbeizuschauen. www.alterbotgarten-marburg.de

ESSEN & TRINKEN

CAFÈ WERTVOLL – Auf der Suche nach einem Ort zum Genießen und Verweilen? Dann besucht doch mal das Café Wertvoll. Neben einer aromatischen Tasse Kaffee, findet ihr hier süßes Gebäck und unglaublich leckere, belegte Bagel. Unbedingt mal vorbeischauen! www.cafe-wertvoll.de

LOKSCHUPPEN – Ob Coworking und Gründer Hub, Kultur- und Eventlocation, Gastronomie oder Hotel. Der Lokschuppen Marburg überzeugt nicht nur mit seiner Multifunktionalität, sondern auch einer einzigartigen Location. Wie der Name schon sagt, befinden wir uns hier in einem Lokschuppen, in dem einst Eisenbahnen gewartet und repariert wurden. Mindestens genauso ausgefallen und vielseitig ist aber auch die Küche. Frische Geschmäcker und außergewöhnlichen Aromen erwarten euch hier in drei verschiedenen Gastrobereichen. Ob gegrillte Kulinarik aus der offenen Küche im Restaurant „PASSIOPETUA“, bunte, frische und natürliche Vielfalt im „OMNIO DELI“ oder ein leckerer Drink an der „FIORI BAR“. Einmalige Geschmackserlebnisse sind hier garantiert. www.lokschuppen-marburg.com

CAFÉ AM MARKT – „Ob Vegan-Lover, Kaffee-Junkie, Suppen-Schlürfer oder (Toast)Hawaii-Urlauber: Bei uns wird jeder Durst gestillt, jeder Magen gefüllt und kein Nachtisch ausgelassen.“ Mit diesem Statement wirbt das Café am Markt und trifft es damit für uns genau auf den Punkt. Hinzu kommen ein herzlicher Service und ein toller Ausblick auf den Marktplatz. Ein Great-Little-Place in Marburg.  www.cafe-am-markt-marburg.de

CAFÉ BARFUß – Wie in die Vergangenheit des studentischen Marburgs der 70er Jahre zurückversetzt, fühlt man sich im Café Barfuß, welches mit zu den ältesten Kneipen der Stadt zählt. Urgemütlich kann man hier aus einem großen Angebot an Essen und Getränken wählen und einen lustigen Abend verbringen. www.barfussmarburg.de

EINKAUFEN & BUMMELN

VITA ESSENTIALS – Feinschmecker und Gourmets aufgepasst! Im VITA essentials findet ihr ein vielfältiges Angebot feinster Delikatessen, welche von kleinen Manufakturen aus Deutschland und ganz Europa stammen. Von vollmundigem Wein, edler Schokolade über aromatische Teespezialitäten – bereitet euch oder euren liebsten doch eine Freude mit einem kleinen Gaumenschmaus www.vita-essentials.de

MYREGALBRETT – Nicht nur mit einem außergewöhnlichen Konzept, sondern auch mit einzigartigen Produkten überzeugt Myregalbrett Marburg. Das Konzept, in dem Kunsthandwerker und kreative Köpfe Regalfläche anmieten, um Ihre handgefertigten Arbeiten an Kunden zu verkaufen, macht den Laden zu einem Unikat. Ob selbstkreierten Schmuck, Taschen, Postkarten, Accessoires oder sogar Stofftiere – wer die Vielfalt und Originalität der Region erfahren möchte, sollte hier unbedingt mal vorbeischauen. www.myregalbrett.de

KOCHANOW– Blumig-bunte Vielfalt findet ihr in der Oberstadt bei Kochanow. Ob für einen lieben Menschen, ein Event oder die eigene Hochzeit, Anna Kochanow, die Besitzerin, kreiert für jeden Anlass den passenden Strauß und gibt darüber hinaus ihr Wissen im Rahmen ihrer Flower School Events weiter. www.annakochanow.de

MARKTHAUS – Ihr möchtet etwas aus der Region probieren? Dann empfehlen wir euch mal einen Blick in das, in der Oberstadt liegende Markthaus zu werfen. Ob ein fruchtiger Apfelwein aus der Region oder das Allrounder „Marburg Gewürz“, welches eurem nächsten Pasta Gericht oder einem frischen Salat noch den gewissen Pepp verleiht – wer hier eintritt, kommt wohl kaum mit leeren Händen wieder heraus. www.die-marktscheune.de/markthaus

Time to Say Goodbye! Es ist so weit: Wir sind am Ende unseres Projekts mit dem Lahntal Tourismus Verband e. V. angekommen und haben mit Marburg das finale Ziel unserer kleinen Reise entlang der Lahn erreicht. Wie so oft im Leben ist „das Nahe“ einem meist doch nicht so bekannt, wie man vielleicht denkt und wir durften in den letzten acht Wochen unsere (Wahl-)Heimat noch einmal von einer ganz neuen Seite kennenlernen. Nur selten hatten wir während eines Uni-Projekts so viel Spaß und konnten gleichzeitig so viel Neues entdecken. Wir hoffen, ihr hattet mindestens genauso viel Spaß unsere Instagram Beiträge und Blogartikel mitzuverfolgen. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die in den letzten Wochen so fleißig geliked, kommentiert und sogar bereits einige unserer empfohlenen Spots besucht haben! Wir werden euch vermissen, wünschen alles Liebe und sagen auf Wiedersehen. <3

Euer THM Projekt Team

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VON LAURENBURG NACH LAHNSTEIN – EINE FAHRRADTOUR ENTLANG DER LAHN

Von der Quelle bis zur Mündung der Lahn verspricht der Lahnradweg knapp 250 km entspannten Fahrradspaß mitten in der Natur. Die rund 40 km entlang der unteren Lahn von Laurenburg bis nach Lahnstein zählen dabei zweifelsohne zu der landschaftlich schönsten Etappe des gesamten Wegs. In dem folgenden Beitrag nehmen wir euch mit auf diese Tour. Viel Spaß dabei!

Es ist Sonntag. Die Sonne scheint. Es riecht nach Sommer und frisch gemähter Wiese. Wir starten unsere Fahrradtour auf dem Parkplatz am Bahnhof in Laurenburg und überqueren zunächst die Lahn, um auf den angrenzenden Fahrradweg zu gelangen. Von der Brücke aus können wir bereits die erste Sehenswürdigkeit aus der Ferne begutachten. Allerdings muss ein kurzer Blick über die Schulter und ein schnelles Foto der Burg Laurenburg ausreichen, wir haben schließlich noch einiges vor!

Der erste Abschnitt der Strecke führt entlang einer kaum befahrenen Straße. Nur ein paar Motorradfahrer, die ebenfalls das schöne Wetter nutzen, begegnen uns hin und wieder. Nach wenigen Kilometern beginnt nun der Radweg direkt an der Lahn. Das strahlende Grün der steilen Hänge und das dunkle Blau der sich sanft neben uns schlängelnden Lahn geben eine malerische Kulisse ab und wir haben bereits Schwierigkeiten uns auf den vor uns liegenden Weg zu konzentrieren. Nach knapp sieben Kilometern erreichen wir die erste Ortschaft: Obernhof. Wir können unseren Augen kaum trauen, als wir an den steilen Hängen plötzlich Weinreben entdecken. Doch wie sich herausstellt, kann Obernhof auf eine fast 800 Jahre alte Tradition im Weinbau zurückblicken. Von einem jungen Dorfeinwohner lassen wir uns erklären, dass der Ort vor allem für seinen fruchtigen Spätburgunder bekannt ist. Am Ufer der Lahn in Obernhof herrscht ein buntes Treiben. SUP- und Kanufahrer sowie Badegäste suchen hier bereits nach Abkühlung. www.lahntalliebe.de/nassau

Für den nächsten Streckenabschnitt verlassen wir die Lahn für einen Moment und machen uns über eine Brücke auf den Weg zum Kloster Arnstein. Hier beginnt das steilste Stück unserer Etappe. Hatten wir etwas von entspanntem Fahrradspaß gesagt? Nach einem kurzen, aber knackigen Anstieg haben wir die nächste Sehenswürdigkeit erreicht: Das Kloster Arnstein thront hoch über der Lahn. Der Blick über das Lahntal ist wahrlich einmalig. Wir stellen die Fahrräder vor dem Eingang des Klosters ab und folgen einem schmalen Weg hinauf zur Kapelle. Dort angelangt, gönnen wir uns eine kleine Pause in dem kühlen Bauwerk, dessen Geschichte bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht.

Wir setzen unsere Reise fort in Richtung Lahnstein. Die gute Nachricht: Wenn es erst steil berghoch geht, geht es in der Regel danach auch wieder steil bergab und wir können uns kilometerlang durch das Waldstück hinter dem Kloster hinunterrollen lassen. Die schlechte Nachricht: Bei der anspruchsvollen Belastung, wird es anscheinend auch der Fahrradbremse zu heiß und es hört sich den ganzen Weg hinunter an, als würde ein Zug in einen Bahnhof einfahren. Nun ja, so konnten wir uns wenigstens das Klingeln sparen.

Langsam, aber sicher gelangen wir wieder zurück an die Lahn. Danach passieren wir die Schleuse Hollerich und begeben uns auf direktem Weg in Richtung Nassau. Entlang der Lahn fahren wir noch einige Kilometer. Die Burg Nassau weist uns den Weg. Wir passieren das historische Dausenau und gelangen schließlich nach Bad Ems. Im Sommer 2021 wurde der staatliche Heilkurort von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Beim Anblick des barocken Badeschloss und des Kursaalgebäudes fühlen wir uns in eine andere Zeit versetzt. Wir können uns bildlich vorstellen, wie hier einst die Elite der Welt durch den angrenzenden Kurpark flanierte. Nahezu jedes Haus an diesem Ort ist instagrammable, wie wir heute so schön sagen würden. 😉 Einen kleinen Ausschnitt haben wir euch hier verewigt. www.lahntalliebe.de/badems

Wir fahren weiter, vorbei an der beliebten Emser Therme in Richtung Fachbach. Hier lädt ein Camping & Beachclub zum Verweilen ein. An diesem schönen Sommertag herrscht hier an Land und im Wasser Hochbetrieb. Links und rechts des schmalen Fahrradwegs genießen zahlreiche Familien das schöne Wetter und das kühle Nass der Lahn. Wir steigen von den Rädern ab und würden uns am liebsten sofort dazugesellen. Aber da wir noch einige Kilometer vor uns haben, passieren wir die Urlaubsidylle zu Fuß und schwingen uns anschließend wieder in den Sattel.

Auf dem letzten Streckenabschnitt in Richtung Lahnstein passieren wir noch die beschaulichen Dörfer Nievern, Miellen und Friedrichssegen. Kurz vor Lahnstein müssen wir dann doch noch eine Vollbremsung einlegen. Wir haben es gefunden! Unser persönliches Traumhaus! Versteckt hinter ein paar alten, knochigen Bäumen eröffnet sich uns der Blick auf eine alte Stadtvilla direkt an der Lahn. Davor steht eine lange Tafel, über der eine bunte Girlande schwebt und frische Blumen den Tisch zieren. Wir stellen uns vor wie hier wohl bis spät in die Nacht unter freiem Himmel gelacht und getanzt wird. Die perfekte Kulisse für den nächsten Rosamunde Pilcher Film.

Dann erkennen wir schon das Ziel unserer Reise: Hoch über Lahnstein thront die dritte und letzte Burg auf unserer Tour – Burg Lahneck. Wir fahren noch ein paar wenige Kilometer weiter und dann ist es auch schon so weit: Die kleine, beschauliche Lahn mündet schließlich in den großen Rhein. Wir werden fast ein bisschen sentimental bei diesem Anblick. Doch der Magen grummelt und so treten wir die letzten Meter noch einmal kräftig in die Pedale, bis wir schließlich eine große Wiese erreichen, hinter welcher sich dann nun wirklich das allerletzte eindrucksvolle, historische Gebäude dieser Etappe preisgibt: Das Schamott-Schlösschen, in welchem sich die Gasthausbrauerei Maximilians Brauwiesen mit einladendem Biergarten befindet. Hier lassen wir uns nieder und belohnen uns mit einer zünftigen Mahlzeit bevor wir uns schließlich auf den Weg zum Bahnhof Niederlahnstein begeben. Endlich sitzen wir im Zug. Müde, aber glücklich von den ganzen schönen Eindrücken der letzten Stunden, die jetzt noch einmal an uns vorbei ziehen wie in einem Film, der rückwärts abgespult wird. Die Sonne steht schon tief und der Tag neigt sich dem Ende zu als wir wieder zuhause ankommen.

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LAHNTASTISCHE WASSERWANDERUNG

Mit dem Zug gemeinsam von Gießen nach Weilburg, zu Fuß über den „Eisernen Steg“, unter dem ein paar Gänse lustig schnattern, und weiter hinunter zum Parkhaus. Ihr fragt euch, wo es uns diesmal hin verschlagen hat? Nein, diesmal geht es nicht auf Städteerkundungstour, auch wenn Weilburg diesbezüglich mit seinem wunderschönen Schloss und dem dazugehörigen Schlossgarten, der schönen Altstadt und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten einiges zu bieten hat. Heute geben wir euch einen Einblick in das Lahntal aus einer ganz anderen Perspektive. Das Lahntal lässt sich nämlich nicht nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Für ein echtes Lahntalerlebnis darf auch eine Kanutour nicht fehlen!  Mit einer Länge von 242 km, beginnend im Rothaargebirge bei Siegen bis nach Lahnstein durch unberührte Natur, vorbei an kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten und wundervollen Landschaften zählt die Lahn zu einem der romantischsten und wasserwanderfreundlichsten Flüsse Deutschlands.

An der „Kanubasis Weilburg“ angekommen, zeigen wir zunächst unser online gebuchtes Ticket vor und dürfen dann bereits unser Hab und Gut in einer der Packtonnen verstauen. Große, runde Plastikfässer mit einem etwas verzwickten Schließmechanismus, welchen wir allerdings mit der Hilfe eines freundlichen Mitarbeiters schnell durchblickt haben. Mit der vollgepackten und schweren Tonne begeben wir uns in das Parkhaus, in der sich der Kanuverleih befindet und wo wir gemeinsam mit anderen Abenteurern einen Film anschauen. Dieser enthält neben einer Einführung auch wichtige Anweisungen und Sicherheitstipps über das Kanufahren. Im Anschluss bekommen wir bereits Paddel und Schwimmwesten überreicht und begeben uns bestens vorbereitet zur Einstiegsstelle. Dabei begleitet uns einer der Mitarbeiter und lässt unser Boot zu Wasser. Aufgeregt steigen wir in das Kanu – eine wacklige Angelegenheit. Mit letzten Tipps und den herzlichen Worten des Mitarbeiters, der uns eine gute Fahrt und viel Spaß wünscht, starten wir bei bestem Wetter und warmen 25 Grad in unser lahntastisches Abenteuer. Kanuverleih: www.kanu-basis.com Weitere Kanuanbieter findet ihr unter www.lahntalliebe.de/wasserwandern

Direkt nach unserem Start, wartet schon die erste Attraktion auf uns: Der ca. 200m lange Weilburger Schifffahrtstunnel, welcher als der längste, heute noch befahrbare Schiffstunnel Deutschlands gilt. Doch das Paddeln muss zunächst geübt sein. Noch etwas unbeholfen begeben wir uns hinein, müssen uns hin und wieder von den Wänden abstoßen, bis wir uns immer mehr aufeinander einspielen. Doch bevor wir den Dreh rauszuhaben scheinen, erwartet uns am Ende des Tunnels schon die erste Schleuse. Wir und andere Kanuten warten geduldig während bereits Freiwillige fleißig ziehen und kurbeln, um die Tore zu schließen. Dann strömt Wasser hinaus und wir versuchen uns festzuhalten, um nicht in Richtung des Schleusentors zu treiben. Geschafft! Das Tor öffnet sich, doch zu unserer Überraschung starten wir noch nicht in die wunderschöne Flusslandschaft. Es erwartet uns nämlich direkt noch eine weitere, etwas kleinere Schleuse. Wieder wird mit ganzer Muskelkraft gekurbelt, sodass wir nun insgesamt stolze 4,64 Höhenmeter überwunden haben. Nach insgesamt ca. 40 Minuten, öffnet sich dann endlich das Tor hinter der uns eine traumhafte Kulisse erwartet.

Langsam setzen wir uns, gefolgt von den anderen Fahrern in Gang und paddeln stromabwärts. Mit einer noch etwas ungenauen Lenkweise ist unsere Fortbewegung teilweise schlangenlinienförmig und wir müssen aufpassen, dass wir nicht in den, über das Ufer wachsenden, Weiden hängen bleiben. Doch dank der sanften Strömung werden wir mit jedem Zug durchs Wasser sicherer. Langsam haben wir den Dreh raus. Nun begleiten uns nicht mehr nur fröhliche Kanu- und Kajakfahrer, sondern wir entdecken auch Fahrradfahrer und Fußgänger auf den angrenzenden Wegen der Lahn. Rechts von uns eröffnet sich ein Jugendzeltplatz, auf welchem bereits reges Treiben herrscht. Danach folgt uns plötzlich nur noch eine Familie mit ihrem Kanu. Die anderen, scheinbar geübtere Kanuten, haben uns bereits überholt und sind nicht mal mehr zu sehen. Wir genießen die Natur und die Stille, welche lediglich von einem vorbeifahrenden Zug durchbrochen wird.

Nach nicht allzu langer Zeit entdecken wir zu unserer rechten Seite bereits das Örtchen Odersbach. Dort grüßt uns eine Kapitänsfigur auf einer Bank sitzend vom Ufer. Weiter vorne entdecken wir den Campingplatz von Odersbach, während wir inzwischen sogar von Stand-Up Paddlern überholt werden. Amüsiert darüber, legen wir uns wieder richtig ins Zeug und paddeln fleißig weiter vorbei an planschenden und spielenden Kindern, die uns zuwinken. Wir winken natürlich zurück 😉 Auch einige der Kanuten sind nun wieder in Sicht, denen wir folgen. Hin und wieder, wenn es etwas ruhiger ist, lauschen wir dem Zwitschern der Vögel, sehen vereinzelt Angler am Ufer sitzen und genießen die sonst nahezu unberührte Natur.

Wir folgen der Beschilderung, die uns plötzlich nach rechts leitet. Dort sehen wir die letzte Schleuse unserer Tour. Einige Kanu- und Kajakfahrer wollen bereits die Tore schließen, warten aber freundlicherweise noch einen Moment, um uns hereinzulassen. Wir plaudern etwas und dürfen uns am Boot einer Gruppe festhalten, während der Wasserpegel sinkt und sich glitschige Wände, die zuvor noch unter Wasser lagen, offenbaren. Als auch hier wieder der Ausgleich des Höhenunterschieds geschafft wurde und sich das Tor öffnet, wünschen wir eine gute Fahrt und treten nun das letzte Stück unserer Reise an.

Langsam werden unsere Arme müder, und wir lassen uns häufiger treiben. Doch dabei lässt sich auch am besten die traumhafte Flusslandschaft, umsäumt von dichten Büschen und Mischwäldern, grünen Wiesen und vereinzelt herausragenden Felswänden genießen. Ein Motorboot kommt uns entgegen, unser Boot schaukelt in den Wellen und wir begegnen einer Gruppe Jugendlicher, die etwas unkontrolliert zum Beat von Partyschlagermusik paddelt und uns fröhlich grüßt. Wir grüßen zurück, überholen und es wird wieder ruhiger. Eine Zeit lang sind wir wieder allein unterwegs, lassen uns überwiegend treiben und fragen uns, wo eigentlich die Gruppe mit den fröhlichen Jugendlichen bleibt.

Vor uns liegt nun ein Campingplatz. Es scheint Gräveneck und damit der Endpunkt unserer Tour zu sein. Etwas unsicher halten wir Ausschau nach jemandem, den wir fragen können. Am Ufer entdecken wir eine Frau, die uns freundlich zuruft, dass wir noch 200 Meter bis zum Ausstieg haben. Dankend, paddeln wir nun noch die letzten Meter Richtung Ziel. Kurz vor der Anlegestelle müssen wir nach links lenken, was wir aber inzwischen einwandfrei hinbekommen. Die Bootsspitze berührt den Anlegesteg und wir klettern nach und nach heraus. Erleichtert darüber, dass wir alle trocken geblieben sind, heben wir mit gemeinsamer Kraft das Kanu aus dem Wasser und legen es rechts an eine angrenzende Wiese. Hinzu kommen Paddel und Schwimmwesten, zudem prüfen wir nochmal, dass alles sauber ist. Zuletzt senden wir dem Kanuverleih noch unseren Standort, bemerken jedoch, dass keines unserer Handys Empfang hat. „Na toll!“ denken wir uns und müssen nun ein paar sympathische Kanuten fragen, wohin es denn zum Bahnhof geht. Lediglich einen Katzensprung entfernt, vorbei an Tipi Zelten und Campingwägen sind wir auch schon da. Noch fast eine halbe Stunde, bis der nächste Zug kommt. Da wir nun ziemlichen Hunger bekommen haben, überlegen wir uns in der Zwischenzeit etwas zu essen und den darauffolgenden Zug zu nehmen. Da wir aus der Ferne bereits ein Restaurant gesehen haben, machen wir uns auf den Weg dorthin.

Wir betreten das Restaurant „Lahnterrasse“ und suchen uns ein gemütliches Plätzchen im Schatten. Eine freundliche Dame empfängt uns und überreicht uns die Karte. Wir bestellen Pizza. Während wir warten, reflektieren wir unseren Ausflug und schmieden bereits Pläne für unsere nächste, längere Tour. Dann kommt auch schon das Essen. Wir sind bereits so hungrig, dass wir beinahe vergessen, ein paar Bilder zu schießen. Satt und zufrieden begeben wir uns wieder zurück zu dem kleinen Bahnhof, wo wir nur noch ein paar Minuten warten müssen.

Wir machen uns auf den Heimweg und freuen uns bereits auf unser nächstes lahntastisches Abenteuer!

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Euer THM Projekt Team

*** Alle angegebenen Informationen beruhen auf persönlichen Erfahrungen und entsprechen unseren eigenen Einschätzungen. Bei der Auswahl aller Lokalitäten mussten wir eine Eingrenzung vornehmen. Die Bandbreite an Attraktionen ist natürlich wesentlich größer als hier abgebildet. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Entdecken! ***

LEBHAFT, LIEBENSWERT, LIMBURG

Neue Woche, neue Stadt! Dieses Mal haben wir für euch Limburg – der Domstadt mit Flair einen Besuch abgestattet. Ausgiebige Spaziergänge im Grünen, Shoppingtouren durch die verwinkelten Gassen der Altstadt und jede Menge gutes Essen erwarten euch in dem folgenden Artikel. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und noch mehr bei eurem nächsten Ausflug!

STAUNEN & ERLEBEN

LIMBURGER DOM UND SCHLOSS
Fangen wir direkt mal mit dem Wichtigsten vorweg an: Das Wahrzeichen Limburgs – der Georgsdom. Benannt nach seinem Schutzpatron St. Georg, prägt er das Stadtbild bereits seit dem 13. Jahrhundert mit seinen farbenfrohen, romanischen und gotischen Architekturelementen. Mit insgesamt sieben Türmen, welche den sieben Sakramenten entsprechen, besitzt er mehr als jede andere Kirche in Deutschland. Was viele nicht wissen: Auch ein Blick um die Ecke lohnt sich. Wer sich rechts vom Dom hält, gelangt auf direktem Wege zum Schloss. Der Geschichte zufolge soll hier im Jahr 1255 die einstige deutsche Königin Imagina, Tochter von Gerlach I, geboren worden sein.

ALTE LAHNBRÜCKE
Der Instagram Hotspot schlechthin. Und zwar zurecht wie wir finden! Kaum ein anderer Ort bietet so einen schönen Blick auf den Dom. Besonders wenn er sich im Abendlicht in der darunter fließenden Lahn spiegelt. Die alte Lahnbrücke war im Mittelalter als Teil der Handelsstraße Via Publica von großer Bedeutung für Limburg und die Haupteinnahmequelle der Stadt. Wer die Brücke überqueren wollte, musste bis zum Jahr 1905 an dem Brückenturm einen Zoll entrichten. Heute könnt ihr die Brücke kostenfrei passieren und als eindrucksvolles Motiv für euer nächstes Fotoalbum nutzen.

ALTSTADT
Die Limburger Altstadt ist als einer der wenigen unzerstörten, mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands bekannt. Hier reihen sich die alten Fachwerkhäuser nur so aneinander. Aber Vorsicht – beim Anblick der windschiefen Fassaden kann einem schon mal schwindelig werden. Trotzdem lohnt es sich genau hinzusehen. Viele der gut erhaltenen Häuser sind aufwändig verziert und erzählen eine ganz eigene Geschichte. Darunter auch das Haus der sieben Laster, die kleine Rütsche 4 oder das Werner-Senger-Haus, um nur einige zu nennen. Der Römer 2-4-6 unterhalb des Doms wurde im Jahr 1289 erbaut und ist damit eine der ältesten, freistehenden Fachwerkbauten deutschlandweit.

SCHAFSBERG
Wer an dieser Stelle Lust auf Abwechslung und einen kleinen Spaziergang im Grünen bekommen hat, der sollte sich einen Besuch des Schafsbergs nicht entgehen lassen. Er gilt als das Naherholungsgebiet für die Einwohner Limburgs. Seinen Namen erhielt er dank seiner einstigen Funktion als Weidefläche für Schafe. Heute findet sich dort ein dichter Wald, welcher in den vergangenen Jahrzehnten mühevoll aufgeforstet wurde. Besonders hervorzuheben ist die Kastanienallee, welche nur unweit des Limburger Gymnasiums entfernt und nicht nur im Herbst ein beliebtes Fotomotiv sowie Ausflugsziel für Familien mit Kindern ist. www.lahntalliebe.de/limburg

ESSEN & TRINKEN

PASTORALE – Der Schafsberg hat noch ein weiteres Highlight zu bieten, welches wir euch nicht vorenthalten wollen! In den beeindruckenden Gemäuern der ehemaligen Kapelle am Schafsberg treffen stilvolles Ambiente und hervorragendes Essen aufeinander. In der warmen Jahreszeit wird der Kultursalon um einen Sommergarten erweitert. Besonders die fleischfreie Vielfalt an Gerichten lässt das vegetarische Feinschmecker-Herz höherschlagen. www.pastorale-kultursalon.de

CAFÉ KOLORIT – Zurück in die Altstadt: Klein, aber fein bringt es im Café Kolorit wohl auf den Punkt. Hier gibt es die besten Avocado-Stullen der Stadt und leckere, hausgemachte Limonaden. Wer einen Platz am Fenster ergattert, der kann das bunte Treiben in der Salzgasse hautnah beobachten.

CARGO BEACH – Das ist sie, die kleine Oase mitten in der Stadt. Urlaubsfeeling vorprogrammiert! Unterhalb des historischen Brückenturms können Gäste des Stadtstrands bei entspannten Beats die Füße in den Sand strecken und den Ausblick auf die sanft fließende Lahn bei einem erfrischenden Getränk genießen. www.cargobeach.wpcomstanding.com

CAFFÉ MELONI – Was vor über 40 Jahren als kleiner Lebensmittelladen mit italienischen Spezialitäten seinen Anfang nahm, ist mittlerweile der place to be in Limburg. Rund um die Uhr geöffnet, könnt ihr heute in der Café- und Weinbar zu jeder Tages- und Nachtzeit einkehren. Im Sommer sitzt man an den großen, runden Tischen auf dem Kornmarkt immer in bester Gesellschaft und kommt gerne bei Antipasti und Aperol Spritz mit seinen Tischnachbarn ins Plaudern. www.caffemeloni.de

EISMANUFAKTUR – Man erkennt sie meist schon von weitem: Die lange Schlange vor Limburgs beliebtester Eisdiele. Aber das Anstehen lohnt sich! Vor allem für unsere Lieblingssorten Piemont Haselnuss und belgische Schokolade. Unser Tipp: Wenn ihr schon mal dort seid, das Eis am besten direkt mit auf einen kleinen Spaziergang entlang der Lahn vorbei am Limburger Katzenturm in Richtung Obermühle nehmen. www.die-eismanufaktur.net

EINKAUFEN & BUMMELN

STIJL – Der neu eröffnete und liebevoll renovierte Fashion und Interior Concept Store am Fischmarkt ist noch ein echter Geheimtipp! Hier könnt ihr euch das Ibiza Lebensgefühl direkt nach Hause und in euren Kleiderschrank holen. www.stijl-concept.de

FARETREDICI – Kein Geheimtipp, aber ein Muss für alle Kaffeeliebhaber! Und strenggenommen nicht nur unter der Kategorie „Einkaufen & Bummeln“ zu verordnen. In der bekannten Rösterei könnt ihr nämlich nicht nur feinste Kaffeespezialitäten erwerben, sondern auch vor Ort in Kombination mit süßen Florentinern oder frischen Waffeln probieren. Das eindrucksvolle, historische Gebäude erkennt ihr bereits von weitem und falls nicht, leitet euch sicher eure Nase dem betörenden Kaffeeduft folgend. www.f13caffe.de

GALERIE MONTI – Hier kommt man gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. In den heiligen Hallen des Künstlers Dusko Pavic könnt ihr in eine bunte Welt aus abstrakter Kunst und ausdrucksstarker Landschaftsmalerei eintauchen. Kunstbegeisterte sollten sich einen Besuch der Galerie auf keinen Fall entgehen lassen. www.galeriemonti.de

FLUD – Ihr habt euch die Füße auf eurer Tour durch Limburg wund gelaufen? Dann seid ihr bei “fLuD – feine Latschen unterm Dom” an der richtigen Adresse! Bei der großen Auswahl an klassischen Designs sowie ausgefallenen Exemplaren ist vielleicht auch euer neuer Lieblingsschuh dabei.

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*** Alle angegebenen Informationen beruhen auf persönlichen Erfahrungen und entsprechen unseren eigenen Einschätzungen. Bei der Auswahl aller Lokalitäten mussten wir eine Eingrenzung vornehmen. Die Bandbreite an Attraktionen in Limburg ist natürlich wesentlich größer als hier abgebildet. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Entdecken! ***

BILDERBUCHSTADT BRAUNFELS

Unterwegs auf kurvenreichen Straßen, vorbei an Wiesen und Wäldern, entdecken wir durch die lichten Baumkronen ein märchenhaftes Schloss, thronend auf einer bewaldeten Bergspitze. „Ob hier wohl einst Prinzen und Prinzessinnen wohnten?”, fragen wir uns. Wir genießen einen Moment den Ausblick und setzen unsere Reise fort.

Diese Woche starten wir etwas lyrischer in die nächste Runde. Die oben beschriebenen Eindrücke haben wir nicht nur selbst erlebt, sie könnten Sachkundigen auch bereits verraten haben, welche Stadt wir dieses Mal besucht haben. Wem dabei das kleine, malerische Braunfels in den Sinn gekommen ist, der liegt goldrichtig. Im folgenden Beitrag verraten wir euch einige unserer Highlights, die nicht nur für Neulinge interessant sein dürften.

STAUNEN & ERLEBEN

SCHLOSS BRAUNFELS
Wie ihr bereits aus unserer Einleitung herauslesen konntet, ist das Schloss, welches bereits aus weiter Ferne zu erkennen ist, eines der prägnantesten Wahrzeichen Braunfels. Dessen Geschichte reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück und erzählt von seinen Anfängen als Schutzburg, seiner architektonischen Verwandlung zum Schloss bis in die heutige Zeit. Das Schloss, in dem einst Fürsten und Grafen residierten, befindet sich auch heute noch im Familienbesitz und wird von deren Nachfahren in Teilen bewohnt.
Trotzdem ist ein Großteil auch für Besucher zugänglich. So lässt sich nicht nur die prächtige Außenanlage des Schlosses bewundern, Neugierige können auch mit einem Besuch des fürstlichen Museums oder einer Teilnahme an einer Führung mehr über die Geschichte des Schlosses erfahren. Egal ob klassische Schlossführung, Meisterführung zu ausgewählten Themen, Erlebnis- oder Familienführung. Das Schloss hat definitiv für alle etwas Spannendes zu bieten.  www.schloss-braunfels.de
Fun Fact: Das Braunfelser Schloss ist übrigens auch unter dem Begriff „hessisches Schloss Neuschwanstein“ bekannt. Welch eine Ehre!

ALTSTADT
Für noch mehr mittelalterlichen Charme, darf ein Besuch der Altstadt nicht fehlen, welche direkt unterhalb des Schlosses liegt. Zu bewundern gibt es hier nicht nur das altertümliche Stadttor, sondern auch den blumengeschmückten Marktplatz umgeben von verzierten Fachwerkhäusern. www.braunfels-erleben.de
PS: Mit einem leckeren Eis oder einem Kaffee in der Hand lässt sich dieser Anblick im wahrsten Sinne des Wortes voll auskosten.

KURPARK HERRENGARTEN
Angrenzend an die Altstadt, findet ihr den idyllischen Kurpark Herrengarten. Zu entdecken gibt es neben historischen Elementen auch einen einzigartigen und wertvollen Baumbestand, mit sowohl einheimischen als auch exotischen Gehölzen. Kulturbegeisterte sollten auch einen Blick auf aktuelle Veranstaltungen werfen. Vielleicht findet ja gerade das ein oder andere spannende Event statt, wie z.B. der bekannte Braunfelser Kräutermarkt, das Weinfest unter den schönen Lindenbäumen oder ein Konzert, nach eurem Geschmack.

KRÄUTERPFAD
Ein echter Geheimtipp ist auch der Braunfelser Kräuterpfad. Auf zahlreichen Tafeln kann man hier allerlei Wissenswertes über diverse Kräuter am Wegesrand erfahren. Wem das nicht genügt, der sollte zusätzlich noch an einer der Kräuterführungen mit „Otto von Braunfels“ alias Wolfgang Gerster, einem echtem Kräuterkenner, teilnehmen.
Gut zu wissen: Auch wer schon einmal eine Runde über den Kräuterpfad gedreht hat, ein weiterer Besuch lohnt sich. Die Aufstellung der Tafeln variiert je nach Jahreszeit.

BRAUNFELSER TIERGARTEN
Was einst das Jagdareal des Fürsten war, ist heute der Tiergarten Braunfels. Dieser liegt etwas außerhalb der Stadt, bietet jedoch Spaziergängern eine ideale Auszeit vom Stadttrubel. Eifrige Hobbyfotografen können hier zudem auf die Pirsch gehen und mit etwas Glück einen idealen Schnappschuss, von einer der hier beheimateten Tierarten, schießen. Der Eintritt ist übrigens frei.

ESSEN & TRINKEN

KONDITOREI VOGEL – Süße Verführung und echtes Kunsthandwerk treffen hier aufeinander. Seit mehr als 50 Jahren begeistert die Konditorei Vogel nicht nur Naschkatzen, sondern auch echte Feinschmecker. Ein absoluter Geheimtipp soll das Eichhörnchen Törtchen sein, welches Nussnougat-Liebhaber begeistern wird. Den Namen hat es wohl, weil keiner so genau weiß wie viele Nüsse darin versteckt sind. PS: Wer mehr Eindrücke von der zuckersüßen Kunst erhalten möchte, sollte unbedingt einen Blick auf die Instagram- oder Facebookseite der Konditorei werfen. Da läuft einem schlichtweg das Wasser im Mund zusammen! www.konditorei-vogel.de

GEORGIE’S BRAUNFELS – Gutbürgerliche Küche in einer malerischen Kulisse. Dazu gibt bietet das Georgie‘s noch ein saisonal wechselndes Angebot an Speisen und einen familiären Service. Wer kann da widerstehen? www.georgies-restaurant.de

RISTORANTE GERANIO – Mediterranes Flair in mittelalterlichem Ambiente. Das Ristorante Geranio überzeugt nicht nur mit hervorragender, mediterraner Küche und italienischen Spitzenweinen. Auch der herzliche Service und die einmalige Atmosphäre, in einem über 300 Jahre alten Fachwerkhaus zu speisen, laden Besucher zum Genießen und Verweilen ein. www.ristorante-geranio.de

EINKAUFEN & BUMMELN

ALPAKA STÜBCHEN – Flauschig. Kuschelig. Warm. Im Alpaka Stübchen findet ihr allerlei Produkte aus hochwertiger und fair hergestellter Alpakawolle. Zwar scheint es bis zum nächsten Wintereinbruch noch etwas hin, eine kuschelige Strickjacke oder eine leichte Wolldecke dürfen aber auch an kühlen Sommerabenden nicht fehlen.

PIA DIETZ MODE UND MEHR – Die Boutique von Pia Dietz, welche sich in einem entzückenden Fachwerkaus befindet, ist das reinste Paradies für alle Modeliebhaber. Hier findet ihr nicht nur ein besonderes Angebot an ausgewählten Marken und Newcomer Labels, sondern werdet auch persönlich und kompetent beraten. Wohlfühlfaktor garantiert!

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WUNDERBARES WETZLAR

Auf geht’s in die zweite Runde! Wir haben für euch der Optik- und Goethestadt Wetzlar einen Besuch abgestattet. Seid gespannt auf die besten Highlights und ein paar echte Geheimtipps. Ob ein Blick in die malerische Altstadt oder hinter die Kulissen modernster Kameratechnologie. In Wetzlar gibt es einiges zu entdecken. Viel Spaß dabei! 

STAUNEN & ERLEBEN

WETZLARER DOM
Hoch oben, über der Altstadt thront er – der prächtige Wetzlarer Dom. Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch auf, dass die Kathedrale mit ihren verschiedenen Bauelementen uneinheitlich, ja sogar in Teilen unfertig erscheint. Das Wahrzeichen der Stadt wurde in unterschiedlichen Etappen und somit verschiedenen Architekturstilen erbaut. Bis heute gilt es als unvollendet. Neben seiner einzigartigen Vergangenheit zeichnet den Wetzlarer Dom noch eine weitere Besonderheit aus: Als eine der ältesten Simultankirchen Deutschlands, teilen sich hier evangelische und katholische Christen das Gotteshaus. www.wetzlar.de/dom

ALTE LAHNBRÜCKE
Wusstet ihr, dass die im 13. Jahrhundert erbaute, alte Lahnbrücke Teil eines mittelalterlichen Handelswegs zwischen Frankfurt und Köln war? Anstelle von Händlern, Kaufleuten oder Schaustellern passieren heute Fußgänger und Radfahrer das Bauwerk. Es dient dabei als Verbindung zwischen Neu- und Altstadt. Wer den richtigen Moment abpasst oder ein paar Minuten Wartezeit mitbringt, wird außerdem von dem musikalischen Spiel der Wasser- und Lichtorgel überrascht.

ALTSTADT
Über die alte Lahnbrücke gelangt ihr direkt in das Herz der Wetzlarer Altstadt. Hier erwarten euch verzierte Fachwerkhäuser, mittelalterliche Plätze und eindrucksvolle Barockbauten. Unsere Empfehlung: Planlos durch die kleinen Gassen schlendern und sich vom Charme des historischen Stadtbilds verzaubern lassen.

KIRSCHENWÄLDCHEN
Lust auf einen Spaziergang im Grünen? Dann solltet ihr unbedingt das Kirschenwäldchen, ein Waldgebiet am Stoppelberg, besuchen. Ein rund drei Kilometer langer Rundweg, der vom Deutschen Wanderverband als „Qualitätsweg Komfortwandern“ ausgezeichnet wurde, bietet vor allem Familien mit Kindern, dank spannender Erlebnisstationen die ideale Auszeit vom Stadttrubel. Wer sich im Anschluss eine kleine Stärkung verdient hat, sollte der Gaststätte „Zum Kirschenwäldchen“ einen Besuch abstatten und die leckeren, hausgemachten Waffeln probieren. www.gaststätte-kirschenwäldchen.de

LEITZ PARK UND ERNST LEITZ MUSEUM
Inspiration und Faszination. Langjährige Historie und modernste Technik. Optik und Ästhetik. All das und vieles mehr ist Teil des Traditionsunternehmens Leica, das einst von Ernst Leitz gegründet wurde und welches der Stadt Wetzlar noch heute ihren Ruf als Optikstadt verleiht. An diesem Ort könnt ihr in die Welt der Fotografie eintauchen und einen Blick hinter die Kulissen des international renommierten Unternehmens werfen. Für alle Fotografiebegeisterten und die, die es noch werden wollen. www.leica-welt.de

GOETHE IN WETZLAR
Literaturfreunde aufgepasst! Auf den Spuren von Johann Wolfgang von Goethe wandeln? Auch das geht in Wetzlar. Als einer der bedeutendsten Schöpfer deutscher Dichtung lebte er zeitweise in der Stadt. Während seines Aufenthalts ist eines seiner berühmtesten Werke entstanden: „Die Leiden des jungen Werthers“. In dem Briefroman verarbeitete Goethe seine unglückliche Liebe zu Charlotte Boeff, deren Elternhaus man heute als das „Lottehaus“ besichtigen kann. Auch das bekannte Jerusalemhaus sollte man auf der Spurensuche nicht auslassen. Hier lebte einst Karl W. Jerusalem bis zu seinem tragischen Selbstmord. Dieser war Vorbild für Goethes Romanfigur „der Werther“.  www.wetzlar.de

ESSEN & TRINKEN

WIRT AM DOM – Italienische Spezialitäten sind eure Schwäche? Dann seid ihr hier genau richtig. Leckeres Essen in stilvollem Ambiente und das im Herzen von Wetzlar. Mit spektakulärer Aussicht auf den Dom könnt ihr hier hausgemachte Pizza und Pasta bei einem, oder mehreren Gläsern Wein genießen. www.wirtamdom.de

BOOTSHAUS – Auf einem gemütlichen Plätzchen in der Sommersonne sitzen, dem sanften Fließen der Lahn lauschen und dabei ein leckeres mediterranes Essen genießen. Im Bootshaus kommt echtes Urlaubsfeeling auf. www.bootshaus-wetzlar.de

LAHNCAFE AM ROSENGÄRTCHEN – Ob man die “Liebe zum Backen” schmecken kann? Daran glauben die Inhaber des Lahncafés am Rosengärtchen. Egal ob ihr euren Tag mit einem ausgelassenen Frühstück beginnen oder euch eine kleine Nascherei für zwischendurch gönnen wollt. Das Café freut sich auf euren Besuch. www.lahn-cafe.de

PALAIS BAR – Hierbei handelt es sich um einen echten Allrounder! Egal ob Frühstück, Abendessen oder Happy Hour. Das Palais Bar und Restaurant hat einiges zu bieten. Bei entspannter Atmosphäre und guter Musik warten im historischen Gewölbekeller türkische und mediterrane Holzkohlegrill Spezialitäten auf euch. www.palaiswetzlar.de

HÖRNSHEIMER ECK – “Restaurant mit Fisch und Flair” – ja, das trifft den Nagel auf den Kopf. Fischliebhaber sind hier im Paradies gelandet. Die Auswahl an fangfrischen Hochseefischen ist riesig und lässt keine Wünsche offen. www.hoernsheimereck.de

EINKAUFEN & BUMMELN

MARIE BERNAL FASHION – Marie Bernal, die mit der Fernsehsendung “Zwischen Tüll und Tränen” auch über die Grenzen Wetzlars hinaus Bekanntheit erlangte, vertreibt am Domplatz gemeinsam mit ihrer Tochter Sara exklusive Damenmode für jeden Anlass. Aber Vorsicht: Wer einmal das Fashion Eldorado betreten hat, geht nicht mit leeren Händen nach Hause. www.mariebernal-fashion.com

BOHNEN & SÖHNE – Hier kommt der ultimative Tipp für alle Kaffeeliebhaber: Feinste, nachhaltige Kaffeespezialitäten findet ihr bei Bohnen & Söhne. Die Espressobar im Wetzlarer Haus zur Sternwarte wird im Sommer um einen Kaffeegarten erweitert. Vorbeischauen lohnt sich! www.bohnen-soehne.com

LIEBLINGSPLATZ – Einkaufen und Bummeln in Wetzlar verbinden die meisten, neben dem Forum, wohl mit der Krämerstraße. Hier gelangt ihr auch zu dem Concept Store Lieblingsplatz. Deko, Mode oder Accessoires – bei der vielfältigen Auswahl werdet ihr sicher fündig. www.lieblingsplatz-wetzlar.de

KOSTBAR – Mit Geschenken und Souvenirs aus der Kostbar ist man immer auf der sicheren Seite! Von herzhaften Aufstrichen über süße Schokolade bis hin zu Gewürzen, Salzen und Co. Hier werden wirklich alle Geschmäcker bedient. www.kostbar-wetzlar.de

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GIESSEN G(EN)IESSEN

Der Startschuss ist gefallen! Es geht los mit unserem ersten Blogbeitrag – über Gießen. Sozusagen ein Heimspiel für uns. Als echte Insider verraten wir euch die Highlights der Universitätsstadt in all ihren Facetten. Los geht´s!

STAUNEN & ERLEBEN

BOTANISCHER GARTEN
Mitten in der Stadt, auf einer 4 Hektar großen Fläche und mit über 8000 verschiedenen Pflanzenarten, lädt der Botanische Garten nicht nur Natur- und Pflanzenliebhaber zum Verweilen ein. Auch für Spaziergänger und Erholungssuchende hat er, dank seiner zahlreichen Wege und Sitzgelegenheiten, einiges zu bieten. Nicht umsonst wird er auch als „grüne Oase der Ruhe“ bezeichnet. Fun Fact: Wusstet ihr, dass der Gießener Botanische Garten der älteste in Deutschland ist, der sich seit seiner Entstehung im Jahr 1609 an originärer Stelle befindet und seitdem nicht mehr verlegt wurde?

LAHNWIESEN
Die Lahnwiesen laden zum Entspannen im Grünen zwischen Bäumen und Wasser ein. Gerade im Sommer ist dies ein echter Geheimtipp unter Gießenern. Man trifft sich hier gerne gemeinsam zum Grillen oder Picknicken.

STADTPARK WIESECKAUE UND SCHWANENTEICH
Für Groß oder Klein. Mit Familie oder allein. Sportlich oder gemütlich: Der Stadtpark Wieseckaue mit angrenzendem Schwanenteich ist definitiv ein Ort, der für jeden etwas zu bieten hat. Sportbegeisterte können hier in der Freizeitsportanlage an den Outdoorgeräten trainieren oder eine Runde Tennis spielen. Für mehr Action ist der Skatepark am Schwanenteich definitiv eine lohnenswerte Attraktion. Wer sich hier nicht selbst auf das Skateboard traut, kann auch als Zuschauer ein paar waghalsige Tricks von geübten Skatern bestaunen. Diejenigen, die es lieber etwas gemütlicher mögen, können in der Parkanlage einen kleinen Spaziergang unternehmen, Boule spielen oder einen kühlen Drink an der Strandbar genießen. Familien mit Kindern sollten zudem einen Ausflug zu den Spielschollen oder den Himmelsschaukeln nicht verpassen. Auch mit einem Besuch im angrenzenden Hallen- und Freibad Ringallee ist definitiv für Spaß und Entertainment gesorgt.

STADTTHEATER GIESSEN
Auch ein kulturelles Highlight darf bei einem Besuch der Stadt Gießen nicht fehlen. Dafür empfehlen wir das Gießener Stadttheater. Ganzjährig finden hier Veranstaltungen sowohl für die Großen als auch die Kleinen unter uns statt. Wer zudem Anfang Frühling in Gießen ist, sollte seinen Aufenthalt nicht nur für den ein oder anderen Theaterprogrammpunkt nutzen. Das Gebäude im Jugendstil umrahmt von blühenden Magnolienbäumen und Tulpenbeeten bietet eine ideale Fotokulisse für das nächste Fotoalbum. www.stadttheater-giessen.de

JOHANNESKIRCHE
Unweit des Stadttheaters befindet sich die im Jahr 1893 erbaute Johanneskirche, welche nicht nur die höchste, sondern auch die größte evangelische Kirche der Stadt ist. Um dorthin zu gelangen, muss man lediglich ein paar Meter durch den angrenzenden Theaterpark laufen, aus welchem man bereits das Stadtbild prägende Bauwerk erkennen kann. www.johannesgemeinde-giessen.de

ESSEN & TRINKEN

KNOSSOS – Große Sonnenterrasse, toller Ausblick auf die Lahn und hervorragende Mittelmeerküche. Besonders Fischliebhaber werden in dem stilvollen Ambiente des frisch renovierten Restaurants glücklich. www.knossos-giessen.de

WHO KILLED THE PIG – Im alten Schlachthof, nur einen Steinwurf vom Knossos entfernt, befindet sich das Who Killed The Pig. Getreu dem Motto „ good vibes only“ könnt ihr hier das Leben zu jeder Tages- und Nachtzeit genießen. www.whokilledthepig.com

SALUMERIA SEDICI – Feinschmecker aufgepasst! Die Plockstraße ist euer place to be. Neben italienischen Delikatessen stehen im Salumeira Sedici vor allem Schiacciata, leckere toskanische Brotfladen, im Mittelpunkt des Geschehens.

GIANOLI – Wer ein bisschen mehr Hunger mitbringt, der erhält gegenüber im Gianoli das volle Italien Paket. Bei hausgemachter Pasta und leckerem Wein fühlt es sich gleich ein bisschen nach Urlaub an. www.gianoli.de

SCHWÄTZER & SÖHNE – Psst – Geheimtipp: Hier gibt es die besten Zimtschnecken weit und breit! Wer es lieber herzhaft mag, der wird im Gutburgerlich, direkt daneben bei einer großen Auswahl an Burgern und Fritten fündig. Und für alle Weinliebhaber ist das Drossel & Specht schräg gegenüber die richtige Anlaufstelle. Ihr seht, das kleine kulinarische Dreieck in der Johanette-Lein-Gasse lässt keine Wünsche offen. www.gutesoehne.de

BENEDIKTINER WEISSBRÄUHAUS –  Zwischen Bahnhof und Mathematikum gelegen, treffen im Benediktiner Weissbräuhaus Tradition und Moderne aufeinander. In den geschichtsträchtigen Mauern der alten Post werden zünftige Gerichte neu interpretiert. Die vielfältige Speisekarte hält wirklich für jeden Geschmack das Richtige bereit. www.benediktiner-weissbraeuhaus.de

EINKAUFEN & BUMMELN

I WEAR – Der Fashion Concept Store am Marktplatz lässt Frauenherzen höherschlagen. Hier findet ihr immer die angesagtesten Trends, von Kleidung über Schuhe bis hin zu Accessoires. Schräg gegenüber gibt es im By Woos   eine große Auswahl an Dekoartikeln, Beautyprodukten und originellen Geschenkideen. www.iwearonline.dewww.bywoos.de

AUCH SCHÖN – Nicht weit vom Seltersweg entfernt, ist im auch schön der Name Programm. Mit nachhaltiger Mode und einem ausgewähltem Porzellansortiment lädt der Shop zum Stöbern ein. Wer nach dem Einkaufen eine kleine Stärkung braucht, der hat im Unverpackt-Laden direkt daneben die Möglichkeit einen fairen Kaffee oder ein leckeres Teilchen zu genießen. www.auchschoen.shop + www.unverpacktes-giessen.de

WOCHENMARKT – Hach, wir lieben Wochenmärkte! Ihr auch? Persönliche Beratung, Qualität und Frische der Lebensmittel sowie das gute Gewissen am regionalen Einkaufen – all das bietet der Gießener Wochenmarkt jeden Mittwoch und Samstag. Von 7 bis 14 Uhr tummeln sich dann fast 70 regionale Händler und Selbsterzeuger vom Brandplatz bis zum Lindenplatz, um eine Vielfalt von Produkten an den Mann zu bringen. Auch ein breites Angebot an Mittagsgerichten gibt es vor Ort. So könnt ihr bei Kashis heißer Küche am Markt frische Pasta genießen oder bei M&K´s BBQ und Grill Team den besten Pulled Pork Burger der Stadt probieren. www.Lahntalliebe.de/regionaleinkaufen

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*** Alle angegebenen Informationen beruhen auf persönlichen Erfahrungen und entsprechen unseren eigenen Einschätzungen. Bei der Auswahl aller Lokalitäten mussten wir eine Eingrenzung vornehmen. Die Bandbreite an Attraktionen in Gießen ist natürlich wesentlich größer als hier abgebildet. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Entdecken! ***

Marburger Land & Burgwald

Schlagwortarchiv für: Lahntal

MITTEN IN MARBURG

Endspurt! Unser Projekt neigt sich dem Ende zu und mit Marburg sind wir nun in der letzten Stadt unserer Blogreihe angelangt. Historische Altstadtgassen, ein beeindruckendes Schloss und eine lange Tradition als Universitätsstadt offenbaren nur einen kleinen Einblick in diesen Ort, der noch so vieles mehr zu bieten hat. Heute nehmen wir euch noch ein letztes Mal mit auf Erkundungstour und verraten euch unsere besten Tipps und Empfehlungen.

STAUNEN & ERLEBEN

LANDGRAFENSCHLOSS
Das Landgrafenschloss ist wohl eines der prägnantesten Wahrzeichen Marburgs, welches imposant auf dem Gisonenfelsen über der historischen Altstadt thront. Der Aufstieg zu Fuß, durch enge Gassen und steile Treppen, ist ein wenig anstrengend und raubt einem hin und wieder den Atem. Oben angekommen, wird man aber mit einem mindestens genauso atemberaubenden Ausblick auf die Stadt belohnt. Heraus sticht dabei der schiefe Turm der lutherischen Pfarrkirche St. Marien, welche nach der Elisabethkirche das zweitgrößte Gotteshaus Marburgs darstellt. Bei einem Rundgang um das Schloss, fühlt man sich in dessen Vergangenheit versetzt, in welcher einst Fürsten und Grafen hier residierten. Eine beindruckende Festungsanlage mit tiefem Schlossgraben, ein mysteriöser Hexenturm, der Zeugnis eines dunklen Kapitels der Marburger Geschichte ist und der Schlosspark mit seinem romantischen Rosengarten sind nur ein Teil, den es zu entdecken gibt.
Auf dem Schlossberg findet ihr noch ein weiteres, auf den ersten Blick etwas unscheinbares Highlight: Die Camera Obscura, eine begehbare Lochkamera, welche nicht nur Fotografiebegeisterte faszinieren wird. Für euer persönliches Aha-Erlebnis möchten wir hier aber nicht zu viel verraten. 😉

MARBURGER OBERSTADT
Verwinkelte Gassen, ein Labyrinth aus Treppen sowie altertümliche Fachwerkhäuser prägen das Bild der Marburger Altstadt. Diese wird hierzulande auch „Oberstadt“ genannt, da sie auf dem Schlossberg oberhalb der Lahn liegt. Als Mittelpunkt des städtischen Lebens, präsentiert sich dort der Marktplatz. An Samstagen findet hier der Oberstadtmarkt statt, auf dem allerlei Delikatessen und Köstlichkeiten angeboten werden. Wer sich umschaut, entdeckt zudem das aus Stein erbaute, beeindruckende Rathaus – ein optimales Fotomotiv für das nächste Album. Ein kleines Highlight verbirgt sich hoch oben über der Rathausuhr auf dem Giebel des Turms sitzend: Ein blecherner Hahn, der zur vollen Stunde, nachdem viermal die Glocke geschlagen hat, seine Flügel hebt und kräht.
Wer die Marburger Oberstadt besucht, entdeckt außerdem an einigen Häusern, Treppen und Mauern märchenhafte Skulpturen. Diese sind Teil des Marburger Grimm-Dich-Pfads, welcher mit dem Hessischen Tourismuspreis ausgezeichnet wurde und an 15 Stationen künstlerisch Erzählungen und Märchen der Gebrüder Grimm, die einst in Marburg gelebt haben, abbildet. So entdecken auch wir den Froschkönig zwischen grünen Ranken sitzend, die Köpfe der sieben Geißlein mit dem Wolf an einer Mauer sowie einen überdimensional großen roten High Heel. Wir vermuten dahinter den Schuh von Aschenputtel, fragen uns aber, ob diese wohl wirklich so große Füße hatte… Vor allem für Familien mit Kindern ist diese märchenhafte Art der Schnitzeljagd durch die Marburger Gassen ein echtes Erlebnis!

ELISABETHKIRCHE
Am Fuß des Marburger Schlossbergs liegt die älteste gotische Hallenkirche Deutschlands – die Elisabethkirche. Über dem Grab der heiligen Elisabeth errichtet, ist sie eine der bedeutendsten Wallfahrtsorte Deutschlands. Egal ob zu einem Gottesdienstbesuch, einer Führung durch den Innenbau mit kunsthistorischen Schätzen oder einfach nur um einen Moment der Ruhe und Besinnlichkeit zu genießen, einen Besuch der Elisabethkirche sollte man nicht auslassen. www.elisabethkirche.de

SPIEGELSLUSTTURM
Der höchste Punkt der Stadt ist nicht das Landgrafenschloss, wie man vielleicht vermuten könnte, sondern der Marburger Wilhelmsturm alias Spiegelslustturm mit seiner markanten Lichtinstallation auf den Lahnbergen. Wer einen wunderbaren Weitblick auf die Stadt, den Marburger Rücken und das Lahntal genießen möchte, hat die Möglichkeit über 167 Stufen die Aussichtsplattform des Turms zu besteigen. www.spiegelslustturm.de

ALTER BOTANISCHER GARTEN
Eine grüne Oase mitten in der Stadt ist der alte botanische Garten, welcher gerne von Studierenden, Bewohnern und Touristen als Ort der Erholung und Entspannung aufgesucht wird. Nur wenige hundert Meter südlich von der Elisabethkirche entfernt, beeindrucken hier seltene Baumriesen, Teiche und blühende Pflanzenflächen die Besucher des Gartens. Auch wir waren von exotischen Bäumen, wie dem Taschentuch- oder Tulpenbaum, von denen wir vorher noch nie etwas gehört hatten, fasziniert und können einen Besuch sehr empfehlen.
Gut zu wissen: Es gibt auch einen neuen botanischen Garten, welcher durch die Umsiedlung zahlreicher Pflanzenbestände des Alten Gartens auf den Lahnbergen entstanden ist. Auch hier lohnt es sich mal vorbeizuschauen. www.alterbotgarten-marburg.de

ESSEN & TRINKEN

CAFÈ WERTVOLL – Auf der Suche nach einem Ort zum Genießen und Verweilen? Dann besucht doch mal das Café Wertvoll. Neben einer aromatischen Tasse Kaffee, findet ihr hier süßes Gebäck und unglaublich leckere, belegte Bagel. Unbedingt mal vorbeischauen! www.cafe-wertvoll.de

LOKSCHUPPEN – Ob Coworking und Gründer Hub, Kultur- und Eventlocation, Gastronomie oder Hotel. Der Lokschuppen Marburg überzeugt nicht nur mit seiner Multifunktionalität, sondern auch einer einzigartigen Location. Wie der Name schon sagt, befinden wir uns hier in einem Lokschuppen, in dem einst Eisenbahnen gewartet und repariert wurden. Mindestens genauso ausgefallen und vielseitig ist aber auch die Küche. Frische Geschmäcker und außergewöhnlichen Aromen erwarten euch hier in drei verschiedenen Gastrobereichen. Ob gegrillte Kulinarik aus der offenen Küche im Restaurant „PASSIOPETUA“, bunte, frische und natürliche Vielfalt im „OMNIO DELI“ oder ein leckerer Drink an der „FIORI BAR“. Einmalige Geschmackserlebnisse sind hier garantiert. www.lokschuppen-marburg.com

CAFÉ AM MARKT – „Ob Vegan-Lover, Kaffee-Junkie, Suppen-Schlürfer oder (Toast)Hawaii-Urlauber: Bei uns wird jeder Durst gestillt, jeder Magen gefüllt und kein Nachtisch ausgelassen.“ Mit diesem Statement wirbt das Café am Markt und trifft es damit für uns genau auf den Punkt. Hinzu kommen ein herzlicher Service und ein toller Ausblick auf den Marktplatz. Ein Great-Little-Place in Marburg.  www.cafe-am-markt-marburg.de

CAFÉ BARFUß – Wie in die Vergangenheit des studentischen Marburgs der 70er Jahre zurückversetzt, fühlt man sich im Café Barfuß, welches mit zu den ältesten Kneipen der Stadt zählt. Urgemütlich kann man hier aus einem großen Angebot an Essen und Getränken wählen und einen lustigen Abend verbringen. www.barfussmarburg.de

EINKAUFEN & BUMMELN

VITA ESSENTIALS – Feinschmecker und Gourmets aufgepasst! Im VITA essentials findet ihr ein vielfältiges Angebot feinster Delikatessen, welche von kleinen Manufakturen aus Deutschland und ganz Europa stammen. Von vollmundigem Wein, edler Schokolade über aromatische Teespezialitäten – bereitet euch oder euren liebsten doch eine Freude mit einem kleinen Gaumenschmaus www.vita-essentials.de

MYREGALBRETT – Nicht nur mit einem außergewöhnlichen Konzept, sondern auch mit einzigartigen Produkten überzeugt Myregalbrett Marburg. Das Konzept, in dem Kunsthandwerker und kreative Köpfe Regalfläche anmieten, um Ihre handgefertigten Arbeiten an Kunden zu verkaufen, macht den Laden zu einem Unikat. Ob selbstkreierten Schmuck, Taschen, Postkarten, Accessoires oder sogar Stofftiere – wer die Vielfalt und Originalität der Region erfahren möchte, sollte hier unbedingt mal vorbeischauen. www.myregalbrett.de

KOCHANOW– Blumig-bunte Vielfalt findet ihr in der Oberstadt bei Kochanow. Ob für einen lieben Menschen, ein Event oder die eigene Hochzeit, Anna Kochanow, die Besitzerin, kreiert für jeden Anlass den passenden Strauß und gibt darüber hinaus ihr Wissen im Rahmen ihrer Flower School Events weiter. www.annakochanow.de

MARKTHAUS – Ihr möchtet etwas aus der Region probieren? Dann empfehlen wir euch mal einen Blick in das, in der Oberstadt liegende Markthaus zu werfen. Ob ein fruchtiger Apfelwein aus der Region oder das Allrounder „Marburg Gewürz“, welches eurem nächsten Pasta Gericht oder einem frischen Salat noch den gewissen Pepp verleiht – wer hier eintritt, kommt wohl kaum mit leeren Händen wieder heraus. www.die-marktscheune.de/markthaus

Time to Say Goodbye! Es ist so weit: Wir sind am Ende unseres Projekts mit dem Lahntal Tourismus Verband e. V. angekommen und haben mit Marburg das finale Ziel unserer kleinen Reise entlang der Lahn erreicht. Wie so oft im Leben ist „das Nahe“ einem meist doch nicht so bekannt, wie man vielleicht denkt und wir durften in den letzten acht Wochen unsere (Wahl-)Heimat noch einmal von einer ganz neuen Seite kennenlernen. Nur selten hatten wir während eines Uni-Projekts so viel Spaß und konnten gleichzeitig so viel Neues entdecken. Wir hoffen, ihr hattet mindestens genauso viel Spaß unsere Instagram Beiträge und Blogartikel mitzuverfolgen. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die in den letzten Wochen so fleißig geliked, kommentiert und sogar bereits einige unserer empfohlenen Spots besucht haben! Wir werden euch vermissen, wünschen alles Liebe und sagen auf Wiedersehen. <3

Euer THM Projekt Team

*** Alle angegebenen Informationen beruhen auf persönlichen Erfahrungen und entsprechen unseren eigenen Einschätzungen. Bei der Auswahl aller Lokalitäten mussten wir eine Eingrenzung vornehmen. Die Bandbreite an Attraktionen in Marburg ist natürlich wesentlich größer als hier abgebildet. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Entdecken! ***

VON LAURENBURG NACH LAHNSTEIN – EINE FAHRRADTOUR ENTLANG DER LAHN

Von der Quelle bis zur Mündung der Lahn verspricht der Lahnradweg knapp 250 km entspannten Fahrradspaß mitten in der Natur. Die rund 40 km entlang der unteren Lahn von Laurenburg bis nach Lahnstein zählen dabei zweifelsohne zu der landschaftlich schönsten Etappe des gesamten Wegs. In dem folgenden Beitrag nehmen wir euch mit auf diese Tour. Viel Spaß dabei!

Es ist Sonntag. Die Sonne scheint. Es riecht nach Sommer und frisch gemähter Wiese. Wir starten unsere Fahrradtour auf dem Parkplatz am Bahnhof in Laurenburg und überqueren zunächst die Lahn, um auf den angrenzenden Fahrradweg zu gelangen. Von der Brücke aus können wir bereits die erste Sehenswürdigkeit aus der Ferne begutachten. Allerdings muss ein kurzer Blick über die Schulter und ein schnelles Foto der Burg Laurenburg ausreichen, wir haben schließlich noch einiges vor!

Der erste Abschnitt der Strecke führt entlang einer kaum befahrenen Straße. Nur ein paar Motorradfahrer, die ebenfalls das schöne Wetter nutzen, begegnen uns hin und wieder. Nach wenigen Kilometern beginnt nun der Radweg direkt an der Lahn. Das strahlende Grün der steilen Hänge und das dunkle Blau der sich sanft neben uns schlängelnden Lahn geben eine malerische Kulisse ab und wir haben bereits Schwierigkeiten uns auf den vor uns liegenden Weg zu konzentrieren. Nach knapp sieben Kilometern erreichen wir die erste Ortschaft: Obernhof. Wir können unseren Augen kaum trauen, als wir an den steilen Hängen plötzlich Weinreben entdecken. Doch wie sich herausstellt, kann Obernhof auf eine fast 800 Jahre alte Tradition im Weinbau zurückblicken. Von einem jungen Dorfeinwohner lassen wir uns erklären, dass der Ort vor allem für seinen fruchtigen Spätburgunder bekannt ist. Am Ufer der Lahn in Obernhof herrscht ein buntes Treiben. SUP- und Kanufahrer sowie Badegäste suchen hier bereits nach Abkühlung. www.lahntalliebe.de/nassau

Für den nächsten Streckenabschnitt verlassen wir die Lahn für einen Moment und machen uns über eine Brücke auf den Weg zum Kloster Arnstein. Hier beginnt das steilste Stück unserer Etappe. Hatten wir etwas von entspanntem Fahrradspaß gesagt? Nach einem kurzen, aber knackigen Anstieg haben wir die nächste Sehenswürdigkeit erreicht: Das Kloster Arnstein thront hoch über der Lahn. Der Blick über das Lahntal ist wahrlich einmalig. Wir stellen die Fahrräder vor dem Eingang des Klosters ab und folgen einem schmalen Weg hinauf zur Kapelle. Dort angelangt, gönnen wir uns eine kleine Pause in dem kühlen Bauwerk, dessen Geschichte bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht.

Wir setzen unsere Reise fort in Richtung Lahnstein. Die gute Nachricht: Wenn es erst steil berghoch geht, geht es in der Regel danach auch wieder steil bergab und wir können uns kilometerlang durch das Waldstück hinter dem Kloster hinunterrollen lassen. Die schlechte Nachricht: Bei der anspruchsvollen Belastung, wird es anscheinend auch der Fahrradbremse zu heiß und es hört sich den ganzen Weg hinunter an, als würde ein Zug in einen Bahnhof einfahren. Nun ja, so konnten wir uns wenigstens das Klingeln sparen.

Langsam, aber sicher gelangen wir wieder zurück an die Lahn. Danach passieren wir die Schleuse Hollerich und begeben uns auf direktem Weg in Richtung Nassau. Entlang der Lahn fahren wir noch einige Kilometer. Die Burg Nassau weist uns den Weg. Wir passieren das historische Dausenau und gelangen schließlich nach Bad Ems. Im Sommer 2021 wurde der staatliche Heilkurort von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Beim Anblick des barocken Badeschloss und des Kursaalgebäudes fühlen wir uns in eine andere Zeit versetzt. Wir können uns bildlich vorstellen, wie hier einst die Elite der Welt durch den angrenzenden Kurpark flanierte. Nahezu jedes Haus an diesem Ort ist instagrammable, wie wir heute so schön sagen würden. 😉 Einen kleinen Ausschnitt haben wir euch hier verewigt. www.lahntalliebe.de/badems

Wir fahren weiter, vorbei an der beliebten Emser Therme in Richtung Fachbach. Hier lädt ein Camping & Beachclub zum Verweilen ein. An diesem schönen Sommertag herrscht hier an Land und im Wasser Hochbetrieb. Links und rechts des schmalen Fahrradwegs genießen zahlreiche Familien das schöne Wetter und das kühle Nass der Lahn. Wir steigen von den Rädern ab und würden uns am liebsten sofort dazugesellen. Aber da wir noch einige Kilometer vor uns haben, passieren wir die Urlaubsidylle zu Fuß und schwingen uns anschließend wieder in den Sattel.

Auf dem letzten Streckenabschnitt in Richtung Lahnstein passieren wir noch die beschaulichen Dörfer Nievern, Miellen und Friedrichssegen. Kurz vor Lahnstein müssen wir dann doch noch eine Vollbremsung einlegen. Wir haben es gefunden! Unser persönliches Traumhaus! Versteckt hinter ein paar alten, knochigen Bäumen eröffnet sich uns der Blick auf eine alte Stadtvilla direkt an der Lahn. Davor steht eine lange Tafel, über der eine bunte Girlande schwebt und frische Blumen den Tisch zieren. Wir stellen uns vor wie hier wohl bis spät in die Nacht unter freiem Himmel gelacht und getanzt wird. Die perfekte Kulisse für den nächsten Rosamunde Pilcher Film.

Dann erkennen wir schon das Ziel unserer Reise: Hoch über Lahnstein thront die dritte und letzte Burg auf unserer Tour – Burg Lahneck. Wir fahren noch ein paar wenige Kilometer weiter und dann ist es auch schon so weit: Die kleine, beschauliche Lahn mündet schließlich in den großen Rhein. Wir werden fast ein bisschen sentimental bei diesem Anblick. Doch der Magen grummelt und so treten wir die letzten Meter noch einmal kräftig in die Pedale, bis wir schließlich eine große Wiese erreichen, hinter welcher sich dann nun wirklich das allerletzte eindrucksvolle, historische Gebäude dieser Etappe preisgibt: Das Schamott-Schlösschen, in welchem sich die Gasthausbrauerei Maximilians Brauwiesen mit einladendem Biergarten befindet. Hier lassen wir uns nieder und belohnen uns mit einer zünftigen Mahlzeit bevor wir uns schließlich auf den Weg zum Bahnhof Niederlahnstein begeben. Endlich sitzen wir im Zug. Müde, aber glücklich von den ganzen schönen Eindrücken der letzten Stunden, die jetzt noch einmal an uns vorbei ziehen wie in einem Film, der rückwärts abgespult wird. Die Sonne steht schon tief und der Tag neigt sich dem Ende zu als wir wieder zuhause ankommen.

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LAHNTASTISCHE WASSERWANDERUNG

Mit dem Zug gemeinsam von Gießen nach Weilburg, zu Fuß über den „Eisernen Steg“, unter dem ein paar Gänse lustig schnattern, und weiter hinunter zum Parkhaus. Ihr fragt euch, wo es uns diesmal hin verschlagen hat? Nein, diesmal geht es nicht auf Städteerkundungstour, auch wenn Weilburg diesbezüglich mit seinem wunderschönen Schloss und dem dazugehörigen Schlossgarten, der schönen Altstadt und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten einiges zu bieten hat. Heute geben wir euch einen Einblick in das Lahntal aus einer ganz anderen Perspektive. Das Lahntal lässt sich nämlich nicht nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Für ein echtes Lahntalerlebnis darf auch eine Kanutour nicht fehlen!  Mit einer Länge von 242 km, beginnend im Rothaargebirge bei Siegen bis nach Lahnstein durch unberührte Natur, vorbei an kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten und wundervollen Landschaften zählt die Lahn zu einem der romantischsten und wasserwanderfreundlichsten Flüsse Deutschlands.

An der „Kanubasis Weilburg“ angekommen, zeigen wir zunächst unser online gebuchtes Ticket vor und dürfen dann bereits unser Hab und Gut in einer der Packtonnen verstauen. Große, runde Plastikfässer mit einem etwas verzwickten Schließmechanismus, welchen wir allerdings mit der Hilfe eines freundlichen Mitarbeiters schnell durchblickt haben. Mit der vollgepackten und schweren Tonne begeben wir uns in das Parkhaus, in der sich der Kanuverleih befindet und wo wir gemeinsam mit anderen Abenteurern einen Film anschauen. Dieser enthält neben einer Einführung auch wichtige Anweisungen und Sicherheitstipps über das Kanufahren. Im Anschluss bekommen wir bereits Paddel und Schwimmwesten überreicht und begeben uns bestens vorbereitet zur Einstiegsstelle. Dabei begleitet uns einer der Mitarbeiter und lässt unser Boot zu Wasser. Aufgeregt steigen wir in das Kanu – eine wacklige Angelegenheit. Mit letzten Tipps und den herzlichen Worten des Mitarbeiters, der uns eine gute Fahrt und viel Spaß wünscht, starten wir bei bestem Wetter und warmen 25 Grad in unser lahntastisches Abenteuer. Kanuverleih: www.kanu-basis.com Weitere Kanuanbieter findet ihr unter www.lahntalliebe.de/wasserwandern

Direkt nach unserem Start, wartet schon die erste Attraktion auf uns: Der ca. 200m lange Weilburger Schifffahrtstunnel, welcher als der längste, heute noch befahrbare Schiffstunnel Deutschlands gilt. Doch das Paddeln muss zunächst geübt sein. Noch etwas unbeholfen begeben wir uns hinein, müssen uns hin und wieder von den Wänden abstoßen, bis wir uns immer mehr aufeinander einspielen. Doch bevor wir den Dreh rauszuhaben scheinen, erwartet uns am Ende des Tunnels schon die erste Schleuse. Wir und andere Kanuten warten geduldig während bereits Freiwillige fleißig ziehen und kurbeln, um die Tore zu schließen. Dann strömt Wasser hinaus und wir versuchen uns festzuhalten, um nicht in Richtung des Schleusentors zu treiben. Geschafft! Das Tor öffnet sich, doch zu unserer Überraschung starten wir noch nicht in die wunderschöne Flusslandschaft. Es erwartet uns nämlich direkt noch eine weitere, etwas kleinere Schleuse. Wieder wird mit ganzer Muskelkraft gekurbelt, sodass wir nun insgesamt stolze 4,64 Höhenmeter überwunden haben. Nach insgesamt ca. 40 Minuten, öffnet sich dann endlich das Tor hinter der uns eine traumhafte Kulisse erwartet.

Langsam setzen wir uns, gefolgt von den anderen Fahrern in Gang und paddeln stromabwärts. Mit einer noch etwas ungenauen Lenkweise ist unsere Fortbewegung teilweise schlangenlinienförmig und wir müssen aufpassen, dass wir nicht in den, über das Ufer wachsenden, Weiden hängen bleiben. Doch dank der sanften Strömung werden wir mit jedem Zug durchs Wasser sicherer. Langsam haben wir den Dreh raus. Nun begleiten uns nicht mehr nur fröhliche Kanu- und Kajakfahrer, sondern wir entdecken auch Fahrradfahrer und Fußgänger auf den angrenzenden Wegen der Lahn. Rechts von uns eröffnet sich ein Jugendzeltplatz, auf welchem bereits reges Treiben herrscht. Danach folgt uns plötzlich nur noch eine Familie mit ihrem Kanu. Die anderen, scheinbar geübtere Kanuten, haben uns bereits überholt und sind nicht mal mehr zu sehen. Wir genießen die Natur und die Stille, welche lediglich von einem vorbeifahrenden Zug durchbrochen wird.

Nach nicht allzu langer Zeit entdecken wir zu unserer rechten Seite bereits das Örtchen Odersbach. Dort grüßt uns eine Kapitänsfigur auf einer Bank sitzend vom Ufer. Weiter vorne entdecken wir den Campingplatz von Odersbach, während wir inzwischen sogar von Stand-Up Paddlern überholt werden. Amüsiert darüber, legen wir uns wieder richtig ins Zeug und paddeln fleißig weiter vorbei an planschenden und spielenden Kindern, die uns zuwinken. Wir winken natürlich zurück 😉 Auch einige der Kanuten sind nun wieder in Sicht, denen wir folgen. Hin und wieder, wenn es etwas ruhiger ist, lauschen wir dem Zwitschern der Vögel, sehen vereinzelt Angler am Ufer sitzen und genießen die sonst nahezu unberührte Natur.

Wir folgen der Beschilderung, die uns plötzlich nach rechts leitet. Dort sehen wir die letzte Schleuse unserer Tour. Einige Kanu- und Kajakfahrer wollen bereits die Tore schließen, warten aber freundlicherweise noch einen Moment, um uns hereinzulassen. Wir plaudern etwas und dürfen uns am Boot einer Gruppe festhalten, während der Wasserpegel sinkt und sich glitschige Wände, die zuvor noch unter Wasser lagen, offenbaren. Als auch hier wieder der Ausgleich des Höhenunterschieds geschafft wurde und sich das Tor öffnet, wünschen wir eine gute Fahrt und treten nun das letzte Stück unserer Reise an.

Langsam werden unsere Arme müder, und wir lassen uns häufiger treiben. Doch dabei lässt sich auch am besten die traumhafte Flusslandschaft, umsäumt von dichten Büschen und Mischwäldern, grünen Wiesen und vereinzelt herausragenden Felswänden genießen. Ein Motorboot kommt uns entgegen, unser Boot schaukelt in den Wellen und wir begegnen einer Gruppe Jugendlicher, die etwas unkontrolliert zum Beat von Partyschlagermusik paddelt und uns fröhlich grüßt. Wir grüßen zurück, überholen und es wird wieder ruhiger. Eine Zeit lang sind wir wieder allein unterwegs, lassen uns überwiegend treiben und fragen uns, wo eigentlich die Gruppe mit den fröhlichen Jugendlichen bleibt.

Vor uns liegt nun ein Campingplatz. Es scheint Gräveneck und damit der Endpunkt unserer Tour zu sein. Etwas unsicher halten wir Ausschau nach jemandem, den wir fragen können. Am Ufer entdecken wir eine Frau, die uns freundlich zuruft, dass wir noch 200 Meter bis zum Ausstieg haben. Dankend, paddeln wir nun noch die letzten Meter Richtung Ziel. Kurz vor der Anlegestelle müssen wir nach links lenken, was wir aber inzwischen einwandfrei hinbekommen. Die Bootsspitze berührt den Anlegesteg und wir klettern nach und nach heraus. Erleichtert darüber, dass wir alle trocken geblieben sind, heben wir mit gemeinsamer Kraft das Kanu aus dem Wasser und legen es rechts an eine angrenzende Wiese. Hinzu kommen Paddel und Schwimmwesten, zudem prüfen wir nochmal, dass alles sauber ist. Zuletzt senden wir dem Kanuverleih noch unseren Standort, bemerken jedoch, dass keines unserer Handys Empfang hat. „Na toll!“ denken wir uns und müssen nun ein paar sympathische Kanuten fragen, wohin es denn zum Bahnhof geht. Lediglich einen Katzensprung entfernt, vorbei an Tipi Zelten und Campingwägen sind wir auch schon da. Noch fast eine halbe Stunde, bis der nächste Zug kommt. Da wir nun ziemlichen Hunger bekommen haben, überlegen wir uns in der Zwischenzeit etwas zu essen und den darauffolgenden Zug zu nehmen. Da wir aus der Ferne bereits ein Restaurant gesehen haben, machen wir uns auf den Weg dorthin.

Wir betreten das Restaurant „Lahnterrasse“ und suchen uns ein gemütliches Plätzchen im Schatten. Eine freundliche Dame empfängt uns und überreicht uns die Karte. Wir bestellen Pizza. Während wir warten, reflektieren wir unseren Ausflug und schmieden bereits Pläne für unsere nächste, längere Tour. Dann kommt auch schon das Essen. Wir sind bereits so hungrig, dass wir beinahe vergessen, ein paar Bilder zu schießen. Satt und zufrieden begeben wir uns wieder zurück zu dem kleinen Bahnhof, wo wir nur noch ein paar Minuten warten müssen.

Wir machen uns auf den Heimweg und freuen uns bereits auf unser nächstes lahntastisches Abenteuer!

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LEBHAFT, LIEBENSWERT, LIMBURG

Neue Woche, neue Stadt! Dieses Mal haben wir für euch Limburg – der Domstadt mit Flair einen Besuch abgestattet. Ausgiebige Spaziergänge im Grünen, Shoppingtouren durch die verwinkelten Gassen der Altstadt und jede Menge gutes Essen erwarten euch in dem folgenden Artikel. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und noch mehr bei eurem nächsten Ausflug!

STAUNEN & ERLEBEN

LIMBURGER DOM UND SCHLOSS
Fangen wir direkt mal mit dem Wichtigsten vorweg an: Das Wahrzeichen Limburgs – der Georgsdom. Benannt nach seinem Schutzpatron St. Georg, prägt er das Stadtbild bereits seit dem 13. Jahrhundert mit seinen farbenfrohen, romanischen und gotischen Architekturelementen. Mit insgesamt sieben Türmen, welche den sieben Sakramenten entsprechen, besitzt er mehr als jede andere Kirche in Deutschland. Was viele nicht wissen: Auch ein Blick um die Ecke lohnt sich. Wer sich rechts vom Dom hält, gelangt auf direktem Wege zum Schloss. Der Geschichte zufolge soll hier im Jahr 1255 die einstige deutsche Königin Imagina, Tochter von Gerlach I, geboren worden sein.

ALTE LAHNBRÜCKE
Der Instagram Hotspot schlechthin. Und zwar zurecht wie wir finden! Kaum ein anderer Ort bietet so einen schönen Blick auf den Dom. Besonders wenn er sich im Abendlicht in der darunter fließenden Lahn spiegelt. Die alte Lahnbrücke war im Mittelalter als Teil der Handelsstraße Via Publica von großer Bedeutung für Limburg und die Haupteinnahmequelle der Stadt. Wer die Brücke überqueren wollte, musste bis zum Jahr 1905 an dem Brückenturm einen Zoll entrichten. Heute könnt ihr die Brücke kostenfrei passieren und als eindrucksvolles Motiv für euer nächstes Fotoalbum nutzen.

ALTSTADT
Die Limburger Altstadt ist als einer der wenigen unzerstörten, mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands bekannt. Hier reihen sich die alten Fachwerkhäuser nur so aneinander. Aber Vorsicht – beim Anblick der windschiefen Fassaden kann einem schon mal schwindelig werden. Trotzdem lohnt es sich genau hinzusehen. Viele der gut erhaltenen Häuser sind aufwändig verziert und erzählen eine ganz eigene Geschichte. Darunter auch das Haus der sieben Laster, die kleine Rütsche 4 oder das Werner-Senger-Haus, um nur einige zu nennen. Der Römer 2-4-6 unterhalb des Doms wurde im Jahr 1289 erbaut und ist damit eine der ältesten, freistehenden Fachwerkbauten deutschlandweit.

SCHAFSBERG
Wer an dieser Stelle Lust auf Abwechslung und einen kleinen Spaziergang im Grünen bekommen hat, der sollte sich einen Besuch des Schafsbergs nicht entgehen lassen. Er gilt als das Naherholungsgebiet für die Einwohner Limburgs. Seinen Namen erhielt er dank seiner einstigen Funktion als Weidefläche für Schafe. Heute findet sich dort ein dichter Wald, welcher in den vergangenen Jahrzehnten mühevoll aufgeforstet wurde. Besonders hervorzuheben ist die Kastanienallee, welche nur unweit des Limburger Gymnasiums entfernt und nicht nur im Herbst ein beliebtes Fotomotiv sowie Ausflugsziel für Familien mit Kindern ist. www.lahntalliebe.de/limburg

ESSEN & TRINKEN

PASTORALE – Der Schafsberg hat noch ein weiteres Highlight zu bieten, welches wir euch nicht vorenthalten wollen! In den beeindruckenden Gemäuern der ehemaligen Kapelle am Schafsberg treffen stilvolles Ambiente und hervorragendes Essen aufeinander. In der warmen Jahreszeit wird der Kultursalon um einen Sommergarten erweitert. Besonders die fleischfreie Vielfalt an Gerichten lässt das vegetarische Feinschmecker-Herz höherschlagen. www.pastorale-kultursalon.de

CAFÉ KOLORIT – Zurück in die Altstadt: Klein, aber fein bringt es im Café Kolorit wohl auf den Punkt. Hier gibt es die besten Avocado-Stullen der Stadt und leckere, hausgemachte Limonaden. Wer einen Platz am Fenster ergattert, der kann das bunte Treiben in der Salzgasse hautnah beobachten.

CARGO BEACH – Das ist sie, die kleine Oase mitten in der Stadt. Urlaubsfeeling vorprogrammiert! Unterhalb des historischen Brückenturms können Gäste des Stadtstrands bei entspannten Beats die Füße in den Sand strecken und den Ausblick auf die sanft fließende Lahn bei einem erfrischenden Getränk genießen. www.cargobeach.wpcomstanding.com

CAFFÉ MELONI – Was vor über 40 Jahren als kleiner Lebensmittelladen mit italienischen Spezialitäten seinen Anfang nahm, ist mittlerweile der place to be in Limburg. Rund um die Uhr geöffnet, könnt ihr heute in der Café- und Weinbar zu jeder Tages- und Nachtzeit einkehren. Im Sommer sitzt man an den großen, runden Tischen auf dem Kornmarkt immer in bester Gesellschaft und kommt gerne bei Antipasti und Aperol Spritz mit seinen Tischnachbarn ins Plaudern. www.caffemeloni.de

EISMANUFAKTUR – Man erkennt sie meist schon von weitem: Die lange Schlange vor Limburgs beliebtester Eisdiele. Aber das Anstehen lohnt sich! Vor allem für unsere Lieblingssorten Piemont Haselnuss und belgische Schokolade. Unser Tipp: Wenn ihr schon mal dort seid, das Eis am besten direkt mit auf einen kleinen Spaziergang entlang der Lahn vorbei am Limburger Katzenturm in Richtung Obermühle nehmen. www.die-eismanufaktur.net

EINKAUFEN & BUMMELN

STIJL – Der neu eröffnete und liebevoll renovierte Fashion und Interior Concept Store am Fischmarkt ist noch ein echter Geheimtipp! Hier könnt ihr euch das Ibiza Lebensgefühl direkt nach Hause und in euren Kleiderschrank holen. www.stijl-concept.de

FARETREDICI – Kein Geheimtipp, aber ein Muss für alle Kaffeeliebhaber! Und strenggenommen nicht nur unter der Kategorie „Einkaufen & Bummeln“ zu verordnen. In der bekannten Rösterei könnt ihr nämlich nicht nur feinste Kaffeespezialitäten erwerben, sondern auch vor Ort in Kombination mit süßen Florentinern oder frischen Waffeln probieren. Das eindrucksvolle, historische Gebäude erkennt ihr bereits von weitem und falls nicht, leitet euch sicher eure Nase dem betörenden Kaffeeduft folgend. www.f13caffe.de

GALERIE MONTI – Hier kommt man gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. In den heiligen Hallen des Künstlers Dusko Pavic könnt ihr in eine bunte Welt aus abstrakter Kunst und ausdrucksstarker Landschaftsmalerei eintauchen. Kunstbegeisterte sollten sich einen Besuch der Galerie auf keinen Fall entgehen lassen. www.galeriemonti.de

FLUD – Ihr habt euch die Füße auf eurer Tour durch Limburg wund gelaufen? Dann seid ihr bei “fLuD – feine Latschen unterm Dom” an der richtigen Adresse! Bei der großen Auswahl an klassischen Designs sowie ausgefallenen Exemplaren ist vielleicht auch euer neuer Lieblingsschuh dabei.

Euch hat der Blogbeitrag gefallen? Dann folgt uns gerne auf Instagram und lasst ein Herzchen da!
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BILDERBUCHSTADT BRAUNFELS

Unterwegs auf kurvenreichen Straßen, vorbei an Wiesen und Wäldern, entdecken wir durch die lichten Baumkronen ein märchenhaftes Schloss, thronend auf einer bewaldeten Bergspitze. „Ob hier wohl einst Prinzen und Prinzessinnen wohnten?”, fragen wir uns. Wir genießen einen Moment den Ausblick und setzen unsere Reise fort.

Diese Woche starten wir etwas lyrischer in die nächste Runde. Die oben beschriebenen Eindrücke haben wir nicht nur selbst erlebt, sie könnten Sachkundigen auch bereits verraten haben, welche Stadt wir dieses Mal besucht haben. Wem dabei das kleine, malerische Braunfels in den Sinn gekommen ist, der liegt goldrichtig. Im folgenden Beitrag verraten wir euch einige unserer Highlights, die nicht nur für Neulinge interessant sein dürften.

STAUNEN & ERLEBEN

SCHLOSS BRAUNFELS
Wie ihr bereits aus unserer Einleitung herauslesen konntet, ist das Schloss, welches bereits aus weiter Ferne zu erkennen ist, eines der prägnantesten Wahrzeichen Braunfels. Dessen Geschichte reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück und erzählt von seinen Anfängen als Schutzburg, seiner architektonischen Verwandlung zum Schloss bis in die heutige Zeit. Das Schloss, in dem einst Fürsten und Grafen residierten, befindet sich auch heute noch im Familienbesitz und wird von deren Nachfahren in Teilen bewohnt.
Trotzdem ist ein Großteil auch für Besucher zugänglich. So lässt sich nicht nur die prächtige Außenanlage des Schlosses bewundern, Neugierige können auch mit einem Besuch des fürstlichen Museums oder einer Teilnahme an einer Führung mehr über die Geschichte des Schlosses erfahren. Egal ob klassische Schlossführung, Meisterführung zu ausgewählten Themen, Erlebnis- oder Familienführung. Das Schloss hat definitiv für alle etwas Spannendes zu bieten.  www.schloss-braunfels.de
Fun Fact: Das Braunfelser Schloss ist übrigens auch unter dem Begriff „hessisches Schloss Neuschwanstein“ bekannt. Welch eine Ehre!

ALTSTADT
Für noch mehr mittelalterlichen Charme, darf ein Besuch der Altstadt nicht fehlen, welche direkt unterhalb des Schlosses liegt. Zu bewundern gibt es hier nicht nur das altertümliche Stadttor, sondern auch den blumengeschmückten Marktplatz umgeben von verzierten Fachwerkhäusern. www.braunfels-erleben.de
PS: Mit einem leckeren Eis oder einem Kaffee in der Hand lässt sich dieser Anblick im wahrsten Sinne des Wortes voll auskosten.

KURPARK HERRENGARTEN
Angrenzend an die Altstadt, findet ihr den idyllischen Kurpark Herrengarten. Zu entdecken gibt es neben historischen Elementen auch einen einzigartigen und wertvollen Baumbestand, mit sowohl einheimischen als auch exotischen Gehölzen. Kulturbegeisterte sollten auch einen Blick auf aktuelle Veranstaltungen werfen. Vielleicht findet ja gerade das ein oder andere spannende Event statt, wie z.B. der bekannte Braunfelser Kräutermarkt, das Weinfest unter den schönen Lindenbäumen oder ein Konzert, nach eurem Geschmack.

KRÄUTERPFAD
Ein echter Geheimtipp ist auch der Braunfelser Kräuterpfad. Auf zahlreichen Tafeln kann man hier allerlei Wissenswertes über diverse Kräuter am Wegesrand erfahren. Wem das nicht genügt, der sollte zusätzlich noch an einer der Kräuterführungen mit „Otto von Braunfels“ alias Wolfgang Gerster, einem echtem Kräuterkenner, teilnehmen.
Gut zu wissen: Auch wer schon einmal eine Runde über den Kräuterpfad gedreht hat, ein weiterer Besuch lohnt sich. Die Aufstellung der Tafeln variiert je nach Jahreszeit.

BRAUNFELSER TIERGARTEN
Was einst das Jagdareal des Fürsten war, ist heute der Tiergarten Braunfels. Dieser liegt etwas außerhalb der Stadt, bietet jedoch Spaziergängern eine ideale Auszeit vom Stadttrubel. Eifrige Hobbyfotografen können hier zudem auf die Pirsch gehen und mit etwas Glück einen idealen Schnappschuss, von einer der hier beheimateten Tierarten, schießen. Der Eintritt ist übrigens frei.

ESSEN & TRINKEN

KONDITOREI VOGEL – Süße Verführung und echtes Kunsthandwerk treffen hier aufeinander. Seit mehr als 50 Jahren begeistert die Konditorei Vogel nicht nur Naschkatzen, sondern auch echte Feinschmecker. Ein absoluter Geheimtipp soll das Eichhörnchen Törtchen sein, welches Nussnougat-Liebhaber begeistern wird. Den Namen hat es wohl, weil keiner so genau weiß wie viele Nüsse darin versteckt sind. PS: Wer mehr Eindrücke von der zuckersüßen Kunst erhalten möchte, sollte unbedingt einen Blick auf die Instagram- oder Facebookseite der Konditorei werfen. Da läuft einem schlichtweg das Wasser im Mund zusammen! www.konditorei-vogel.de

GEORGIE’S BRAUNFELS – Gutbürgerliche Küche in einer malerischen Kulisse. Dazu gibt bietet das Georgie‘s noch ein saisonal wechselndes Angebot an Speisen und einen familiären Service. Wer kann da widerstehen? www.georgies-restaurant.de

RISTORANTE GERANIO – Mediterranes Flair in mittelalterlichem Ambiente. Das Ristorante Geranio überzeugt nicht nur mit hervorragender, mediterraner Küche und italienischen Spitzenweinen. Auch der herzliche Service und die einmalige Atmosphäre, in einem über 300 Jahre alten Fachwerkhaus zu speisen, laden Besucher zum Genießen und Verweilen ein. www.ristorante-geranio.de

EINKAUFEN & BUMMELN

ALPAKA STÜBCHEN – Flauschig. Kuschelig. Warm. Im Alpaka Stübchen findet ihr allerlei Produkte aus hochwertiger und fair hergestellter Alpakawolle. Zwar scheint es bis zum nächsten Wintereinbruch noch etwas hin, eine kuschelige Strickjacke oder eine leichte Wolldecke dürfen aber auch an kühlen Sommerabenden nicht fehlen.

PIA DIETZ MODE UND MEHR – Die Boutique von Pia Dietz, welche sich in einem entzückenden Fachwerkaus befindet, ist das reinste Paradies für alle Modeliebhaber. Hier findet ihr nicht nur ein besonderes Angebot an ausgewählten Marken und Newcomer Labels, sondern werdet auch persönlich und kompetent beraten. Wohlfühlfaktor garantiert!

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Euer THM Projekt Team

*** Alle angegebenen Informationen beruhen auf persönlichen Erfahrungen und entsprechen unseren eigenen Einschätzungen. Bei der Auswahl aller Lokalitäten mussten wir eine Eingrenzung vornehmen. Die Bandbreite an Attraktionen in Braunfels ist natürlich wesentlich größer als hier abgebildet. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Entdecken! ***

WUNDERBARES WETZLAR

Auf geht’s in die zweite Runde! Wir haben für euch der Optik- und Goethestadt Wetzlar einen Besuch abgestattet. Seid gespannt auf die besten Highlights und ein paar echte Geheimtipps. Ob ein Blick in die malerische Altstadt oder hinter die Kulissen modernster Kameratechnologie. In Wetzlar gibt es einiges zu entdecken. Viel Spaß dabei! 

STAUNEN & ERLEBEN

WETZLARER DOM
Hoch oben, über der Altstadt thront er – der prächtige Wetzlarer Dom. Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch auf, dass die Kathedrale mit ihren verschiedenen Bauelementen uneinheitlich, ja sogar in Teilen unfertig erscheint. Das Wahrzeichen der Stadt wurde in unterschiedlichen Etappen und somit verschiedenen Architekturstilen erbaut. Bis heute gilt es als unvollendet. Neben seiner einzigartigen Vergangenheit zeichnet den Wetzlarer Dom noch eine weitere Besonderheit aus: Als eine der ältesten Simultankirchen Deutschlands, teilen sich hier evangelische und katholische Christen das Gotteshaus. www.wetzlar.de/dom

ALTE LAHNBRÜCKE
Wusstet ihr, dass die im 13. Jahrhundert erbaute, alte Lahnbrücke Teil eines mittelalterlichen Handelswegs zwischen Frankfurt und Köln war? Anstelle von Händlern, Kaufleuten oder Schaustellern passieren heute Fußgänger und Radfahrer das Bauwerk. Es dient dabei als Verbindung zwischen Neu- und Altstadt. Wer den richtigen Moment abpasst oder ein paar Minuten Wartezeit mitbringt, wird außerdem von dem musikalischen Spiel der Wasser- und Lichtorgel überrascht.

ALTSTADT
Über die alte Lahnbrücke gelangt ihr direkt in das Herz der Wetzlarer Altstadt. Hier erwarten euch verzierte Fachwerkhäuser, mittelalterliche Plätze und eindrucksvolle Barockbauten. Unsere Empfehlung: Planlos durch die kleinen Gassen schlendern und sich vom Charme des historischen Stadtbilds verzaubern lassen.

KIRSCHENWÄLDCHEN
Lust auf einen Spaziergang im Grünen? Dann solltet ihr unbedingt das Kirschenwäldchen, ein Waldgebiet am Stoppelberg, besuchen. Ein rund drei Kilometer langer Rundweg, der vom Deutschen Wanderverband als „Qualitätsweg Komfortwandern“ ausgezeichnet wurde, bietet vor allem Familien mit Kindern, dank spannender Erlebnisstationen die ideale Auszeit vom Stadttrubel. Wer sich im Anschluss eine kleine Stärkung verdient hat, sollte der Gaststätte „Zum Kirschenwäldchen“ einen Besuch abstatten und die leckeren, hausgemachten Waffeln probieren. www.gaststätte-kirschenwäldchen.de

LEITZ PARK UND ERNST LEITZ MUSEUM
Inspiration und Faszination. Langjährige Historie und modernste Technik. Optik und Ästhetik. All das und vieles mehr ist Teil des Traditionsunternehmens Leica, das einst von Ernst Leitz gegründet wurde und welches der Stadt Wetzlar noch heute ihren Ruf als Optikstadt verleiht. An diesem Ort könnt ihr in die Welt der Fotografie eintauchen und einen Blick hinter die Kulissen des international renommierten Unternehmens werfen. Für alle Fotografiebegeisterten und die, die es noch werden wollen. www.leica-welt.de

GOETHE IN WETZLAR
Literaturfreunde aufgepasst! Auf den Spuren von Johann Wolfgang von Goethe wandeln? Auch das geht in Wetzlar. Als einer der bedeutendsten Schöpfer deutscher Dichtung lebte er zeitweise in der Stadt. Während seines Aufenthalts ist eines seiner berühmtesten Werke entstanden: „Die Leiden des jungen Werthers“. In dem Briefroman verarbeitete Goethe seine unglückliche Liebe zu Charlotte Boeff, deren Elternhaus man heute als das „Lottehaus“ besichtigen kann. Auch das bekannte Jerusalemhaus sollte man auf der Spurensuche nicht auslassen. Hier lebte einst Karl W. Jerusalem bis zu seinem tragischen Selbstmord. Dieser war Vorbild für Goethes Romanfigur „der Werther“.  www.wetzlar.de

ESSEN & TRINKEN

WIRT AM DOM – Italienische Spezialitäten sind eure Schwäche? Dann seid ihr hier genau richtig. Leckeres Essen in stilvollem Ambiente und das im Herzen von Wetzlar. Mit spektakulärer Aussicht auf den Dom könnt ihr hier hausgemachte Pizza und Pasta bei einem, oder mehreren Gläsern Wein genießen. www.wirtamdom.de

BOOTSHAUS – Auf einem gemütlichen Plätzchen in der Sommersonne sitzen, dem sanften Fließen der Lahn lauschen und dabei ein leckeres mediterranes Essen genießen. Im Bootshaus kommt echtes Urlaubsfeeling auf. www.bootshaus-wetzlar.de

LAHNCAFE AM ROSENGÄRTCHEN – Ob man die “Liebe zum Backen” schmecken kann? Daran glauben die Inhaber des Lahncafés am Rosengärtchen. Egal ob ihr euren Tag mit einem ausgelassenen Frühstück beginnen oder euch eine kleine Nascherei für zwischendurch gönnen wollt. Das Café freut sich auf euren Besuch.